Abstürzende Kameradrohne gefährdet Skifahrer beim Weltcup-Slalom

(Bild: ORF)

Beim Weltcup-Slaloms in Madonna (Italien) kam es beinahe zu einem schweren Unfall, als eine Kameradrohne auf die Piste stürzte. Der österreichische Skirennfahrer Marcel Hirscher wurde nur knapp verfehlt. Derartige Vorfälle haben Drohnen weltweit in Verruf gebracht.

Eine Kameradrohne, die von einem lizenzierten Piloten während des Weltcup-Slaloms in Madonna gesteuert wurde, ist vor den Augen eines Millionenpublikums im Fernsehen abgestützt und hat den Skifahrer Marcel Hirscher aus Österreich nur knapp verfehlt. Das berichtet der ORF.

Der Skifahrer bemerkte die Drohne nach seiner Interview-Angaben während des Rennens nicht direkt, sondern fuhr nach eigenen Worten konzentriert weiter. Nachdem er die Fernsehbilder sah, echauffierte sich Hirscher aber stark: „So etwas kann, sollte aber echt nicht passieren. Da darf man gar nicht nachdenken, was da hätte passieren können. Wer auch immer dafür verantwortlich ist: Bitte besser aufpassen.“

Nach Angaben des ORF sind in Italien Überflüge bei Skirennen erlaubt, nicht aber über Publikum. Eigentlich sollte der Pilot die Drohne nicht über die Skipiste bewegen, heißt es.

In den USA müssen mittlerweile private Drohnen bei der FAA registriert werden. Sie erhalten dann eine Identifikationsnummer. In Deutschland ist ähnliches geplant.

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