Arri schließt letztes deutsches Kopierwerke für analogen Film

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In wenigen Wochen kommt mit "The Hateful 8" der neueste Film von Quentin Tarantino in die Kinos - in ganz wenigen Lichtspielhäusern gar als 70mm-Projektion. Doch Werke, die analoge Filme kopieren, werden immer weniger. Jetzt schließt das letzte in Deutschland.

Regisseure wie Tarantino, die ihre Filme noch auf analogem Material drehen und so auch am liebsten in die Kinos bringen, werden immer seltener. Zumal nur noch die wenigsten Kinos Analogprojektoren besitzen, und physische Kopien für die Verleiher zu teuer geworden sind.

Das musste auch Marktführer Arri erkennen. Jetzt kündigte Arri an, zum Jahresende sein Kopierwerk in München zu schließen. Geringe Umsätze stünden zu hohen Kosten gegenüber, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Vor sechs Jahren seien noch 30 Millionen Meter Film kopiert worden, im vergangenen Jahr nur noch 70.000 Meter.

Daran könnten auch Ausnahmen wie der neue „Star Wars“-Film, der ebenfalls analog gedreht wurde, nichts ändern, so der Geschäftsführer der Filmtechnikfirma Arri Media, Josef Reidinger. Große Kopierwerke gibt es noch in Los Angeles, London, New York sowie zweimal in Frankreich.

Tags :Quellen:sz.de

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