Toshiba: Bald keine Notebooks mehr für deutsche Verbraucher

Notebooks von Toshiba verschwinden vom deutschen Endkundenmarkt

Vor einigen Tagen musste Toshiba einen Rekordverlust von 4 Milliarden US-Dollar und zahlreiche Entlassungen ankündigen. Mit einem Revitalisierungsplan will das japanische Unternehmen wieder schwarze Zahlen schreiben. Der Maßnahmenkatalog sieht unter anderem vor, dass sich der Konzern im PC- und Notebook-Bereich ab sofort auf Geschäftskunden in Japan und den USA konzentriert.

Dort erwartet das in Schieflage geratene Unternehmen stabile Absätze und eine höhere Nachfrage als zum Beispiel in Europa. In Deutschland verabschiedet sich damit bereits der dritte japanische Hersteller vom Endkundenmarkt, nach Sony und Fujitsu. Gleichzeitig will Toshiba sich in Zukunft selbst um das Design und die Produktion seiner Notebooks kümmern. Damit einher geht eine drastische Reduktion des Produktportfolios: Mehr als zwei Drittel seiner aktuellen Modelle will der Hersteller nicht mehr weiterführen. Die PC-Sparte wird entsprechend umstrukturiert und verkleinert, 4.500 Mitarbeiter entlassen.

Insgesamt verabschiedet sich Toshiba im Rahmen der Umstrukturierung von mehr als 10.000 Mitarbeitern weltweit.

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Tags :Quellen:ToshibaVia:PC Games Hardware

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