Faraday Future FF Zero 01: Batmobil als Elektrosupersportwagen auf der CES

(Bild: Faraday Future)

Faraday Future hat auf der CES 2016 sein sagenumwobenes Elektroauto vorgestellt. Der FF Zero 01 erinnert dabei eher an ein Batmobil, in dem der Fahrer in einer Art Cockpit sitzt. Alltagstauglich wirkt er nicht, doch das Technikkonzept erlaubt es auch, SUVs und andere Fahrzeuge zu bauen.

Faraday Future FF Zero 01

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Faraday Future FF Zero 01
(Bild: Faraday Future)

Der Supersportwagen FF Zero 01 von Faraday Future wird mit Elektromotoren betrieben und kommt auf 1000 PS – und soll in weniger als 3 Sekunden auf 100 km/h kommen. Das Fahrzeug besitzt aber nicht nur eine interessante Karosserie sondern vor allem ein wegweisendes Chassis – zumindest für Elektroautos. Es ist modulbar konstruiert und erlaubt auf dieser Basis, unterschiedliche Fahrzeuge mit verschiedeneren Längen zu produzieren. In größere Fahrzeuge passen dann mehr Akkus.

Das Auto besitzt eine Carbon-Karosserie, die mehrere Luftkanäle für eine bessere Aerodynamik verfügt. Angeblich sollen auch Kühleffekte für die Motoren und den Akku dazu kommen. Der Fahrer (für einen Beifahrer ist kein Platz) sitzt unter einer durchsichtigen Kunststoffkuppel und kann mit seinem Smartphone die Anzeigen im Armaturenbrett individualisieren.

Der FF Zero 01 ist zudem recht schnell. Er soll 320 km/h erreichen. Was bei der Präsentation in Las Vegas aber massiv störte war das fehlen praktisch aller sonstigen technischen Daten: Wie weit kommt das Auto, wie lange wird das Aufladen der Akkus bauen und was wird es kosten? Auch autonome Fahrfunktionen oder zumindest Assistenzsysteme sollen in den Elektrosupersportwagen eingebaut werden.

Eines darf angesichts des futuristischen Designs aber nicht vergessen werden: Beim Faraday Future FF Zero 01 handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das optisch so vermutlich nie auf die Straße kommt. Es soll eher demonstrieren, wie sich das Unternehmen seine automobile Zukunft vorstellt.

Die Elektroautofabrik soll Faraday Future rund eine Milliarde US-Dollar kosten und auf einer Fläche von 28 Hektar errichtet werden. Nach Angaben des Unternehmens sollen später auf dem Gelände bis zu 4.500 Menschen arbeiten, was für die Politik vor Ort natürlich ein gewichtiges Argument ist.

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