CES 2016: Der E-Bulli BUDD-e von VW hat Hinterachslenkung und Allrad

(Bild: Volkswagen)

Ein Vorsprung in Richtung Langstrecken-E-Mobilität. So tituliert VW ihre Konzeptstudie des BUDD-e.  VW will damit auf der CES in Las Vegas den Abgasskandal in den Hintergrund stellen.

Das Raumangebot des elektrischen Fahrzeugs ist groß. Somit kann man ihn als den E-Bulli unter den elektrisch angetriebenen Fahrzeugen bezeichnen, der nur 30 Zentimeter kürzer als ein VW T6 Multivan ist. Interessant sind die technischen Daten des e-Familien-Van.

Die Batterie ist im Boden zwischen den Rädern verbaut. Diese weißt eine Kapazität von 92,4 Kilowattstunden (kWh) auf. Die Vorderachse wird mit einem 100 Kilowatt (136PS) Motor angetrieben. Hinten sorgt ein 125 Kilowatt (170PS) E-Motor für Vortrieb. Vorn soll der Antriebsstrang ein Drehmoment von 200 Newtonmeter (Nm) und hinten sogar 290Nm bringen.

Die insgesamt 225kW (306PS) und 490Nm sollen den E-Bulli in Sieben Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde befördern. Schluss soll laut VW erst bei 180 Kilometern pro Stunde sein. Die Reifen des Vans sind von großem Durchmesser und besitzen eine verhältnismäßig schmale Lauffläche. Bei erhöhtem Reifendruck soll dies zu einem minimalen Rollwiderstand führen.

Spannend ist neben dem Allrad-Antriebskonzept auch die zusätzlich zur typischen Vorderachslenkung realisierte Hinterachslenkung. Diese soll fahrdynamische Vorteile ermöglichen. Erst durch die intelligente elektronische Steuerung konnte dies realisiert werden. Naben der Fahrdynamik ist durch diesen technischen Kniff auch der Wendekreis des E-Bulli mit 11,5 Metern sehr gering ausgefallen.

(Bild: Volkswagen)

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