Apple Music soll 10 Millionen Abonnenten in einem halben Jahr erreicht haben

(Bild: Apple)

Angeblich soll Apple Music es innerhalb von sechs Monaten auf 10 Millionen zahlende Kunden gebracht haben. Die Financial Times hat darüber berichtet, allerdings hat sie ihre Quellen noch nicht offen gelegt. Im Vergleich Spotify brauchte sechs Jahre um die 10- Millionen-Marke zu knacken.

Apple Music hat angeblich nun über 10-Millionen-Abonnenten. Im Oktober 2015 hatte Tim Cook eine Abonnentenanzahl von 6,5 Millionen gemeldet. In den etwas mehr als zwei Monaten wären somit rund 3,5 Millionen zahlende Kunden hinzugekommen. Prozentual gesehen hätte Apple Music ein Plus von über 50 Prozent in diesen Monaten erreicht.

Zu dem Wachstum könnte auch die Ausweitung des Streamingdienstes auf Googles Mobilbetriebssystem Android beigetragen haben. Seit Mitte November ist eine Beta von Apple Music für Android verfügbar, mit der Nutzer von Googles Mobil-OS Zugriff auf 30 Millionen Songs aus Apples Musik-Katalog erhalten.

Wie Apple verlangt auch Spotify für seinen Dienst eine monatliche Gebühr von 9,99 Euro. Das in London ansässige und Ende 2009 gegründete Unternehmen hatte Mitte 2014 10 Millionen Abonnenten gemeldet. Inzwischen zahlen rund 20 Millionen Nutzer für Spotifys Streamingdienst, während sich weitere 75 Millionen Anwender für das kostenlose beziehungsweise werbefinanzierte Angebot des Unternehmens registriert haben.

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Streaming-Dienste sind weiter auf dem Vormarsch. Laut aktuellen Zahlen des US-Marktforschungsunternehmens Nielsen erhöhte sich die Zahl der Audiostreams in den USA im vergangenen Jahr um 83,1 Prozent auf 144,9 Milliarden. Der Markt für Videostreaming legte sogar um 101,9 Prozent zu – insgesamt streamten Nutzen 172,4 Milliarden Videos.

Apple Music ist aus dem von Apple 2014 gekauften Musikdienst Beats Music hervorgegangen. Das Angebot umfasst neben Millionen von Songs auch von Musikexperten zusammengestellte Wiedergabelisten und den Radiosender Beats 1. „Wir haben Musikexperten, die entscheiden, was als nächstes kommt. Und das vermittelt ein Gefühl, für das ich keine Worte kenne. Es bringt die Kunst zurück zur Musik“, sagte Apple-CEO Tim Cook im Oktober.

Der Musikdienst geht allerdings nicht auf eine Idee des Firmengründers zurück. Steve Jobs hatte Musikstreaming stets abgelehnt.

Tags :Via:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDnet.de

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