Dieser Schneider misst die Abmessungen per 3D-Scanner

(Bild: Gay Giano)

Für maßgeschneiderte Klamotten muss zunächst jemand, wen wundert´s, Maß nehmen. Ganz genau nimmt es hierfür ein Schneider in Hong Kong. In dem Laden mit dem Namen Gay Giano steht ein 3D-Scanner, der die Maße der Kunden exakt bestimmen soll.

Damit der Scanner tatsächlich die genauen Maße nehmen kann, ohne dass sich die Kunden dafür nackt ausziehen müssten, liegen enge Klamotten bereit, die während der Messung getragen werden müssen. In der Maschine stehend wird man von 14 Sensoren analysiert, die 120 verschiedene Messungen durchführen.

Der 3D-Scanner sammelt auf diese Weise auf einmal Daten zu Längen, Winkeln und dem Umfang. Damit soll (nahezu) jedes Körperteil exakt vermessen werden. Ein traditioneller Schneider beziehungsweise eine Schneiderin würde im Vergleich dazu etwa 20 bis 30 Messungen vornehmen, um alle Daten gesammelt zu haben – zumindest in jenen Fällen, in denen alle Extremitäten abgemessen werden müssen. Die Maschine braucht für eine Messung gerade einmal zehn Sekunden.

Dem stehen allerdings die hohen Anschaffungskosten für einen 3D-Scanner gegenüber. Zum Glück ist der Handarbeit der SchneiderInnen in der Regel ohnehin zu trauen und ein paar Körperberührungen können schließlich auch recht angenehm sein.

Tags :Via:Tyler Lee, Übergizmo.com

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