BQ Aquaris X5 Smartphone ab sofort in Deutschland verfügbar

Aquaris X5 (Bild: BQ)

BQ bringt sein neues Smartphone Aquaris X5 auf den Markt. Es kommt mit Cyanogen OS 12.1 einem auf Android 5.1 basierenden Betriebssystem. Im Innern werkelt ein Qualcomms Snapdragon 412. Und preislich liegt das Aquaris X5 bei knapp 240 Euro.

Das BQ Aquaris M5 aus jedem Blickwinkel

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BQ hat in Zusammenarbeit mit der Telefónica-Marke O2 sein neues Cyanogen-OS-Smartphone Aquaris X5 in Deutschland auf den Markt gebracht. Es handelt sich um ein 5-Zoll-Gerät mit Cyanogen OS 12.1 Betriebsystem. Ab sofort ist das Aquaris X5 im BQ-Onlineshop und bei O2 zur UVP von 239,90 Euro erhätlich.

Das Display des neuen BQ-Smartphones löst 1280 mal 720 Bildpunkte auf, was bei einer Diagonalen von 5 Zoll 294 ppi entspricht. An Kommunkationsschnittstellen bietet es neben LTE auch UMTS mit HSPA+, WLAN nach 802.11b/g/n, Bluetooth 4.0 sowie GPS und Glonass.

Zur weiteren Ausstattung zählen ein USB-OTG-Anschluss, eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für Kopfhörer sowie Dual-SIM-Support (Nano-SIM). Zudem sind zwei Kameras mit Blitz und f/2.0-Blende verbaut: Die in der Rückseite löst mit 13 Megapixeln auf, die in der Front mit 5 Megapixeln. Das Smartphone misst 7,1 mal 14,4 mal 0,75 Zentimeter und wiegt 148 Gramm

Das LTE-Smartphone wird vom Qualcomms Snapdragon 412 angetrieben, dessen vier Cortex-A53-Kerne mit bis zu 1,4 GHz takten. Die Grafikberechnung übernimmt die integrierte Adreno-306-GPU. An Arbeitsspeicher stehen 2 GByte RAM zur Verfügung. Der 16 GByte große interne Speicher (11,8 GByte frei nutzbar) kann mittels MicroSD-Karte um bis zu 32 GByte erweitert werden.

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Der Akku hat eine Kapazität von 2900 mAh. Zur Laufzeit macht BQ keine konkreten Angaben, verspricht aber, dass sie durch Optimierungen des Betriebssystems und besonders stromsparende Komponenten länger als bei vergleichbaren Smartphones ist. Das bestätigt ein Test mit dem PCMark, in dem das Aquaris X5 Cyanogen Edition einen Wert von 10 Stunden und 43 Minuten erreicht.

Die Firma Cyanogen war im September 2013 aus dem Open-Source-Projekt CyanogenMod hervorgegangen. Ihr Cyanogen OS ist die kommerzielle Variante der Android Custom ROM. Es kam bisher beispielsweise vorinstalliert auf Smartphones wie dem OnePlus One oder dem Zuk Z1 zum Einsatz. Über Netzbetreiber waren diese Geräte in Europa jedoch nicht zu beziehen.

Ein großer Vorteil von Cyanogen OS gegenüber anderen alternativen Betriebssystemen ist, dass es zu den über Google Play angebotenen Anwendungen vollständig kompatibel ist. Nutzern steht also die gewohnt große Vielfalt an Apps zur Verfügung.

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Zugleich sind sie nicht gezwungen, alle Apps auf ihrem Smartphone zu haben, die Google selbst anbietet. Ein weiterer Vorteil von Cyanogen OS ist die in der Regel schnelle Verfügbarkeit von Updates und Patches für Sicherheitslücken. Darüber hinaus stehen mit dem Betriebssystem – und seit Kurzem auch für die Community-Variante CyanogenMod – einige sehr hilfreiche Zusatzfunktionen zur Verfügung, die Android nicht bietet.

So ist beispielsweise in die Dialer-App das Feature TrueCaller integriert, mit der sich Anrufer identifizieren sowie Spam-Anrufe erkennen und blockieren lassen. AudioFX sorgt für verlustfreie Tonwiedergabe in 24-Bit-Qualität und Privacy Guard ermöglicht die komfortable Kontrolle darüber, welche persönlichen Daten mit Drittanbietern geteilt werden.

Ebenfalls für mehr Privatsphäre und Sicherheit sorgen PIN Scramble für Geheimzahlen in beliebiger Ziffernfolge sowie Protected Apps, das passwortgeschützte Ordner für besonders schützenswerte Anwendungen anlegt. Aber auch um Komfortfunktionen wie LiveDisplay, womit die Bildschirmeinstellungen automatisch an die Lichtverhältnisse und die Uhrzeit angepasst werden, kümmern sich die Entwickler regelmäßig.

Im Test konnte das BQ Aquaris X5 Cyanogen Edition durch seine gute Verarbeitung, vielfältige Anpassungsmöglichkeiten, eine sehr gute Akkulaufzeit und den gegenüber Standard-Android erweiterten Optionen für Sicherheit und Schutz der Privatsphäre überzeugen. Negativ fiel die nur durchschnittliche Kamera auf, und dass weder Ladegerät noch Kopfhörer zum Lieferumfang gehören.

Tags :Via:Mit Material von Björn Greif, ZDnet.de

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