5 Dinge, die mich am Huawei Mate 8 NERVEN! [Video]

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Seit einer Woche ist das Huawei Mate 8 mein täglicher Begleiter. Obwohl das Huawei Mate 8 ein tolles Gerät ist, gibt es auch negative Seiten. In diesem Artikel erfahrt ihr, welche fünf Eigenschaften mich am Huawei Mate 8 so richtig nerven.

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Huawei Mate 8
(Bild: Ubergizmo)

Hier mein Video von den 5 Dingen, die mich am Huawei Mate 8 NERVEN!

1. Display

(Bild: Übergizmo)Das 6 Zoll Display löst mit 1.980 mal 1.080 Pixel auf. Diese FullHD-Auflösung geht bei der Größe gerade noch in Ordnung, auch wenn winzige Schrift durchaus verwaschener wirkt als zum Beispiel bei einem LG G4. Aber damit könnte ich leben.

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Was mich jedoch wirklich nervt: Huawei verwendet nicht wie im Mate S ein AMOLED-Panel, sondern ein IPS-Panel. Ich weiß, hier gehen die Meinungen, welche Technik die bessere sei, weit auseinander. In meinen Augen völlig grundlos. AMOLED hat sich in den letzten Jahren zur deutlich besseren Lösung entwickelt.

Die Kontraste sind wegen des IPS-Panels nicht perfekt. (Bild: Übergizmo)

Die Kontraste sind wegen des IPS-Panels nicht perfekt. (Bild: Übergizmo)

AMOLED verbraucht weniger Energie, AMOLED stellt die Farben intensiver dar und AMOLED ist die einzige Technik mit einem perfekten Schwarzwert. Der letzte Punkt sorgt für immense Kontraste und beim Betrachter für Wow-Effekte. Gerade bei Geräte mit On-Screen-Buttons wie dem Huawei Mate 8 fällt es besonders auf, wenn das Schwarz hinter den Buttons nicht wirklich Schwarz, sondern leicht milchig grau dargestellt wird.

Schade, Huawei. Das Display des Huawei Mate S ist überragend. Das Display des Huawei Mate 8 leider nur noch guter Durchschnitt.

2. Größe

(Bild: Übergizmo)Trotz schmaler Displayränder kommt das Huawei Mate 8 aufgrund des großen 6 Zoll Displays auf Außenmaße von 157,4 mal 80,7 mal 8,4 Millimeter. Nach dem Anknipsen des mitgelieferten Hard Cases kommen hier nochmal ein paar Millimeter drauf.

Glaubt mir, das ist immens. Zwar passt das Huawei Mate 8 gerade noch in die Hosentasche meiner Jeans (34/32) und macht auch beim Laufen keine Problem. Setzt man sich jedoch hin, spürt man doch sehr deutlich, dass man ein wahnsinnig großes Gerät mit sich rumträgt (hrhrhr).

Das Huawei Mate 8 (6 Zoll, links) ist nochmal ein gutes Stück größer als das Huawei Mate S (5,5 Zoll, rechts). (Bild: Übergizmo)

Das Huawei Mate 8 (6 Zoll, links) ist nochmal ein gutes Stück größer als das Huawei Mate S (5,5 Zoll, rechts). (Bild: Übergizmo)

6 Zoll machen auch eine einhändige Bedienung quasi unmöglich. Ich empfehle jeden, der mit dem Gedanken spielt, sich ein derart großes Smartphone zu kaufen, zu versuchen, mit einer Hand das Notification Center zu öffnen. Das trainiert sicherlich die Fingerfertigkeit. Gleichzeitig steigt die Gefahr eines Handysturzes in nicht versicherbare Sphären.

Hier mein Hands-On mit den Huawei Mate 8 von der CES:

Immerhin wirkt Huawei dem mit einem – wie ich finde – sehr praktischen Software-Feature entgegen. Mit einem Wisch über die Android On Screen Buttons am unteren Rand des Bildschirms verkleinert sich der Bereich, in dem die Inhalte dargestellt werden auf etwa 4,5 Zoll.

Oben das 5,5 Zoll Mate S, unten das 6 Zoll Mate 8. (Bild: Übergizmo)

Oben das 5,5 Zoll Mate S, unten das 6 Zoll Mate 8. (Bild: Übergizmo)

Ich mag große Smartphones. Trotzdem ist bei 5,5 Zoll Schluss. Ich will das Gerät in meine Hosentasche stecken können und es auch beim Sitzen nicht spüren. Ich will das Gerät mit einer Hand komplett bedienen können, ohne auf Software-Krücken zurückgreifen zu müssen. All das geht beim Huawei Mate 8 nicht. Für mich Grund genug, 6 Zoll zu meiden.

3. Software

(Bild: Übergizmo)Die EmotionUI ist für mich schon immer ein Grund, mich über Huawei aufzuregen. Was denken sich Android-Entwickler nur dabei, den doch so praktischen App-Drawer zu streichen? Warum sind die Optionen derartig chaotisch, dass man das Gefühl bekommt, Huawei will gar nicht, dass man etwas findet? Warum kommt die Tastatur bei einem 6 Zoll Gerät nicht mit einer eigenen Zahlenreihe?

Der Fingerabdruckscanner im Huawei Mate 8 ist nun rund und soll noch etwas verbessert worden sein. (Bild: Übergizmo)

Über den Fingerabdruckscanner im Huawei Mate 8 kann man nicht das Notification Center herunterfahren lassen. (Bild: Übergizmo)

Nun, als Teilzeitnerd ist es kein größeres Problem, zumindest den App-Drawer zurück zu zaubern (beliebige Launcher-App) und eine Tastatur mit Zahlenreihe (SwiftKey) zu installieren.

Ein Feature, welches ich beim Mate S jeden Tag gefühlt hundertfach nutzte, wurde hier völlig unverständlicherweise gestrichen und kann nicht so einfach zurückgeholt werden: Beim Mate S konnte man mit einem Wisch über den Fingerabdruckscanner das Notification Center herunter fahren lassen. Dafür, dass Huawei dieses Über-Feature beim Mate 8 gestrichen hat, erntet es von mir einen extra-genervten Blick.

4. Lautsprecher

(Bild: Übergizmo)Wie schon beim P8 und beim Mate S ärgert mich Huawei schon wieder mit zwei Lautsprecher-Öffnungen, die Stereo-Lautsprecher suggerieren. Tatsächlich verbirgt sich nur hinter einer Öffnung ein Mono-Lautsprecher, die andere dient zur Zierde. Böse Zungen würden sogar behauptet, dass Huawei mit den zwei Öffnungen den Nutzer an der Nase herum führt. Tatsächlich habe ich schon vermehrt Youtuber und Blogger gesehen und gelesen, die behaupten, die hier genannten Geräte hätten Stereo-Lautsprecher.

Oben liegt das Huawei Mate 8 in Moonlight Silver, unten in Space Grey. (Bild: Übergizmo)

Oben liegt das Huawei Mate 8 in Moonlight Silver, unten in Space Grey. In beiden verbirgt sich hinter dem Grill jeweils nur ein Lautsprecher. (Bild: Übergizmo)

Beim Mate 7 befand sich der Lautsprecher noch auf der Rückseite. Nun ist er in den Rahmen gerutscht. Das ist zwar etwas besser, leider jedoch noch immer nicht optimal. Gerade wenn man das Huawei Mate 8 im Landscape-Mode nutzt, verdeckt man fast unwillkürlich den Lautsprecher. Optimal wären hier Frontlausprecher, wie sie Sony und HTC verbaut. Noch dazu ist die Qualität des Lautsprechers nicht besonders hoch. Aber zumindest die Lautstärke stimmt.

5. Kamera

(Bild: Übergizmo)Zugegeben, den Punkt mit der Kamera musste ich mir in Ermangelung weiterer Negativpunkte etwas aus den Fingern saugen. Denn auch wenn die 16 Megapixel Kamera mit optischem Bildstabilisator nicht premium ist, schießt sie durchaus brauchbare Bilder. Noch dazu gestaltet sich die App übersichtlich und bietet dennoch jede Menge cooler Features – sogar ein „Professionell“-Modus ist an Bord.

Trotzdem habe ich mir hier mehr erhofft. Wie so häufig bei Smartphone Kameras knippst sie bei ausreichender Beleuchtung gute Bilder. Bei wenig Licht lässt die Qualität jedoch rapide nach, wie ihr in der Galerie seht. Schnell schleichen sich körnige Unschärfen ins Bild, wie man sie von höheren ISO-Einstellungen gewohnt ist. Auch hat der sonst gute optische Bildstabilisator mehr zu arbeiten und wird regelmäßig überfordert.

Negativ ist mir auch der langsame Autofokus aufgefallen. Gerade wenn mehere Objekte in unterschiedlicher Entfernung fotografiert werden sollen, weiß das Mate 8 oft nicht, worauf es sich konzentrieren soll. Der Autofokus springt dann gerne mal unbeholfen hin und her. Das Problem verschlimmert sich mit abnehmender Helligkeit.

Die Kamera ist nicht schlecht, kann aber keinesfalls mit Flaggschiffmodellen von Samsung, Apple oder LG mithalten.

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Fazit

(Bild: Übergizmo)Das Gerät ist zu groß, das Display kein AMOLED, die Kamera nur Durchschnitt, der Lautsprecher quäckig und die Software mit Macken. Alles Dinge, die mich einzeln betrachtet ernsthaft nerven. Betrachtet man das große Ganze und vor allem auch die 5 Dinge, die ich am Huawei Mate 8 LIEBE!, gehört das Huawei Mate 8 dennoch zu den absoluten Top-Smartphones. Vielleicht ist es sogar das besten 6 Zoll Smartphone, welches ihr derzeit auf dem deutschen Markt kaufen könnt.

Hier mein Video von den 5 Dingen, die mich am Huawei Mate 8 NERVEN!

Hier mein Video von den 5 Dingen, die ich am Huawei Mate 8 LIEBE!

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  1. als nächstes wünsche ich mir einen Artikel darüber, wie wunderbar die eigene Existenz ist, wenn dinge wie „Nur Full HD Auflösung auf meinem Handy“ zu den Dingen gehören, die im Leben nerven. Eröffne mir dein Geheimnis!

    1. Wenn du genau lesen würdest wüsstest du, dass FullHD bei 6 Zoll bei mir zwar keine Euphoriewallung verusacht, aber auch nicht nervt.

  2. Ich hab das Gerät nun seit einer Woche und gerade vor mir liegen…zu deinen Kritikpunkten:

    1. Die FullHD Auflösung ist nicht bloß „ausreichend“ sondern alles darüber halte ich für absoluten irrsinn bei Smartphones. Es führt lediglich zu höherem Stromverbrauch, wenn man auf einem 6″ Display einen 4K-Display verbaut. Ich habe WIRKLICH gute Augen, aber „verwaschene Schrift“ oder einen schlechten Schwarzwert kann ich nicht erkennen! Für mich sind Reden über „Schwarzwerte“ und UHD-Auflösung reine Marketing Tricks, denn im Endeffekt kann man das alles nur im Labor nachweisen und im Alltag fällt niemandem Der Unterschied zwischen den Displays auf.

    2. Das Standardproblem des DAU! Wenn dir ein 6″ Display zu groß ist und es „dich nervt“, dann KAUF DIR KEINES! Es gibt wohl kein Phablet am Markt mit einer besseren Frontflächenausnutzung. Die Ränder sind minimal und das Mate 8 daher sogar kleiner als das iPhone 6 Plus, trotz deutlich größerem Display! Und die Story mit der Einhandbedienung ist auch schon lange nur noch ein Märchen…selbst ein 4,7″ Display kann kaum jemand vernünftig mit einer Hand bedienen (->schreiben) und wenn man sich Smartphone-Nutzer so ansieht, dann bedienen nicht einmal 5% ihr Handy mit einer Hand. Und für den Fall, dass man mangels zweiter freier Hand dennoch unbedingt etwas schreiben muss, gibt es ja die perfekten Bedienungshilfen im EMUI.

    3. Da muss ich dir ausnahmsweise recht geben…SwiftKey war die erste App die ich heruntergeladen habe und das Handy einzurichten war wegen der chaotischen Menüführung in den Optionen eine Qual. Gut dass man das nur einmal machen muss!

    4. Völlig irrelevant ob das Ding Mono oder Stereo Lautsprecher hat, es sei denn man ist 15 Jahre alt und sitzt immer ganz hinten im Bus.
    Für Leute die über ihre Handylautsprecher laut Musik hören habe ich kein Verständnis – für mich dient der Lautsprecher in einem Handy lediglich dazu, den Klingelton abzuspielen und ob der nun in Stereo oder Mono da raus kommt interessiert mich nicht die Bohne.
    Dem Hersteller zu unterstellen das Design solle Stereo-Lautsprecher suggerieren ist zudem ziemlich frech. Hinter den linken Ausfräsungen befindet sich das Mikrofon und man muss doch zugeben, dass das Smartphone mit asymmetrischen Schlitzen auf der Unterseite ziemlich bescheiden aussehen würde.

    5. Das Handy-Kameras bei schlechtem Licht anfangen zu rauschen ist bei 16MP auf so einem winzigen Sensor nur logisch. Verwundern tut mich das nicht und ich erwarte auch keine DSLR-Qualität von meinen Handy-Bildern. Für Facebook, Instagram etc. sollte die Qualität völlig ausreichen. Natürlich ist das für ein Flaggschiff-Smartphone kein Maßstab, allerdings schießt selbst die hochgelobte Kamera des Samsung Galaxy S6 kaum bessere Bilder im Dunkeln.

  3. Ich schließe mich der Meinung von Max an!

    Das Display ist extrem scharf, nichts verwaschen und das schwarz ist ein tiefschwarzes schwarz. Solche Sachen als Negativpunkte aufzuführen ist völliger Quatsch und wirkt ehrlich gesagt nicht sonderlich professionell.

    Der Lautsprecher klingt nicht sonderlich gut, schreiben Sie? Sorry, auch hier ein ganz klares Veto! Ich hatte schon viele Smartphone und als beste Lautsprecher, habe ich mit Abstand die des HTC M8 empfunden. Der Lautsprecher des Mate 8 kommt da zwar nicht heran, jedoch klingt er annähernd gut! Der Lautsprecher erzeugt einen richtig tollen, vollen Klang mit Tendenzen sogar Bässe herauszuhören. Und laut ist der Lautsprecher allemal und zwar richtig laut, verglichen mit anderen (mein Vorgänger, das Samsung Galaxy Note Edge war klangtechnisch und von der Lautstärke her eine Lachnummer).

    Mein persönliches Fazit nach einigen Tagen ist phänomenal. Ich hatte immer eine Affinität zu Samsung Smartphones und habe Huawei eher belächelt aber das Mate 8 hat mich wirklich mit offenem Mund dastehen lassen! Bei dem Gerät stimmt einfach alles! Einziger Minuspunkt den ich anmerken kann ist eine fehlende Infrarot Schnittstelle, da ich diese relativ oft benutze, um alle TV Geräte und Stereoanlagen im Haus mal kurz ansteuern zu können ohne die jeweilige FB suchen zu müssen. Ansonsten bin ich rundum glücklich und zufrieden!

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