Eric Schmidt trifft den Papst

(Screenshot: Übergizmo)

Alphabet-Chairman Eric Schmidt hat eine Audienz bei Papst Franziskus gewährt bekommen. Ein Treffen zwischen dem Kirchenoberhaupt und amerikanischen Geschäftsmännern gilt als ungewöhnlich.

An dem Treffen wird laut dem Guardian auch Jared Cohen teilnehmen, der Chef von Google Ideas und frühere Mitarbeiter des US-Außenministeriums. Cohen war auch Co-Autor von Schmidts 2013 veröffentlichtem Buch „The New Digital Age: Reshaping the Future of People, Nations and Business„.

Franziskus ist in vieler Hinsicht aufgeschlossener als seine Vorgänger. 2015 nannte er das Internet ein „Geschenk Gottes“. Er ist auch auf Twitter aktiv, ohne freilich über einen eigenen Computer zu verfügen.

Franziskus sieht auch einen Zusammenhang zwischen Armut und dem Zugang zu Internet-Informationen – ähnlich wie der bisweilen selbst päpstlich wirkende Facebook-CEO Mark Zuckerberg. „Wer aus welchen Gründen auch immer keinen Zugriff auf soziale Medien hat, riskiert abgehängt zu werden“, erklärte der Papst.

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Dass Eric Schmidt sich als Visionär mit eigenen politischen Ideen versteht, zeigt schon der erwähnte Buchtitel, der ja die Zukunft ganzer Völker und Nationen (neben der von Firmen) erwähnt. 2013 besuchte Schmidt mit dem befreundeten US-Politiker Bill Richardson Nordkorea – entgegen dem ausdrücklichen Wunsch des US-Außenministeriums. Der Google-Manager sprach damals von einer „humanitären Mission“. Schmidt folgte einer Einladung Richardsons, der schon in früheren Jahren schwierige Verhandlungen mit Nordkorea geführt hatte und gut mit den Verhältnissen vertraut ist.

Tags :Quellen:GuardianVia:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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