Bundeswehr soll Cyberattacken starten

(Bild: Shutterstock)

Nach einem Bericht des Spiegel will die Bundeswehr offensive Cyberattacken zum Schutz der eigenen Computersysteme vorbereiten. Offenbar ist damit nicht nur ein rein passiver Schutz gemeint.

Der Spiegel berichtet über eine neue Cyber-Strategie der Bundeswehr. In einem Bericht hat das Verteidigungsministerium den Bundestag darüber informiert, dass „Abwehrkonzepte, die über den rein passiven Schutz zur Minimierung der Auswirkungen“ eines Cyberangriffs hinausgehen, bereits von der Nato untersucht worden seien.

Wenn die Rahmenbedingungen für solche „Responsive Cyber Defence“-Operationen gegeben seien, würden die „Möglichkeiten zur Unterbindung und Beendigung eines Angriffs“ bei der deutschen Armee geplant und umgesetzt, berichtet der Spiegel.

Die Änderungen sind nicht überraschend, da schon im September 2015 von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine neue Organisation der Cyberaktivitäten der Bundeswehr befohlen wurden.

Bundeswehr mit eigener Kommandostruktur für den Cyberspace

Ein eigenes Kommando der Bundeswehr ist seit der Umstrukturierung von v. d. Leyen für den Cyberspace verantwortlich. Allerdings war bisher von defensiven Cyberfähigkeiten die Rede.

Bild: Shutterstock

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising