HoloLens-Brille hält nur im besten Fall 5,5 Stunden

HoloLens (Bild: Microsoft)

Microsofts HoloLens wird nach Angaben von Microsoft mit einem Akku bis zu 5,5 Stunden laufen, teilte Bruce Harris von Microsoft mit. Die Augmented-Reality-Brille soll nicht nur für Spiele sondern auch für ernsthafte Arbeiten genutzt werden. Wehe, wenn die Benutzer die Brille übermässig stark nutzen - dann schrupft die Akkulaufzeit nämlich deutlich.

Die Augmented-Reality-Brille HoloLens soll vergleichsweise lange mit einem Akku auskommen, wenn der Benutzer das System nicht überfordert. Der werde dem Bericht von Petri.com nämlich nur bei normaler Nutzung erreicht. Wenn der Anwender das System stark fordert, sind es nur 2,5 Stunden.

Harris habe zudem bestätigt, dass das Sichtfeld, das die Brille biete, der Ansicht auf einem 15-Zoll-Monitor aus rund 60 Zentimetern Entfernung entspreche. Durch Verbesserungen bei der Produktion sei künftig mit einer längeren Akkulaufzeit, niedrigeren Preisen und auch einem größeren Sichtfeld zu rechnen.

Während seiner Präsentation habe Harris auch beschrieben, dass es möglich sei, mit mehreren HoloLens dasselbe Objekt zu betrachten – auch wenn sich die Nutzer nicht im selben Raum befänden. Ein Anwender könne dafür einen Link über das Internet verbreiten.

Anfang 2015 hatte Microsoft die Augmented-Reality-Brille angekündigt. Sie stellt „Hologramme“ von virtuellen Gegenständen, die vom Computer erzeugt werden, in der realen Welt dar. Die im April 2015 vorgestellte Windows Holographic Plattform erlaubt es Entwicklern zudem, Anwendungen für HoloLens zu schreiben beziehungsweise alle Universal-Apps für Windows 10 an die Brille anzupassen.

Im Lauf dieses Quartals will Microsoft zudem die ersten Geräte der HoloLens Development Edition ausliefern. Sie kostest 3000 Dollar und richtet sich ausschließlich an Entwickler – der Verkauf erfolgt allerdings nur nach vorheriger Registrierung und Einladung durch Microsoft.

Lies auch: Hololens soll schon 2016 erscheinen

Microsofts ehrgeiziges Ziel ist es, die „Produktivität neu zu erfinden„. Auf der Entwicklerkonferenz Build zeigte das Unternehmen im vergangenen Jahr unter anderem einen Roboter, der sich mit HoloLens in eine menschliche Cartoon-Figur verwandelte. In Zusammenarbeit mit einem Krankenhaus wurde außerdem ein virtueller Mensch in Lagen aus Haut, Muskeln und Knochen transformiert. Außerdem kooperiert Microsoft mit der NASA, um das Augmented-Reality-Headset für den Einsatz im All zu optimieren.

Tags :Quellen:ZDNet.comVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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