Elektroauto-Förderung: Bund hat kaum E-Mobile

(Bild: BMW)

Die Bundeskanzlerin will am 2. Februar mit den Chefs der großen Autohersteller über Elektroautos und ihre Förderung diskutieren. Ob es Prämien für den Kauf von Fahrzeugen geben wird, ist nicht stritt. Doch selbst der Bund besitzt kaum Elektroautos.

Sind Elektroautos zu teuer und müssen vom Staat finanziell gefördert werden? Oder würde man damit nur Reichenförderung betreiben? Die Bundeskanzlerin will sich mit Autobossen über Elektroautos beraten, dabei macht der Bund selbst im Hinblick auf Elektromobilität keine gute Figur.

Angesichts der schleppenden Absatzzahlen bei Elektroautos will sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am 2. Februar mit den Chefs der großen Automobilkonzerne beraten. Das erfuhr das Handelsblatt aus Koalitions- und Branchenkreisen.

Aktuell ist die Bundesregierung noch uneinig, ob sie den Absatz von Elektroautos mit Kaufprämien fördern soll. Während die Hersteller sowie die SPD für eine Kaufprämie einsetzen, lehnt die Union dies ab. Im Gespräch ist auch ein öffentliches Beschaffungsprogramm. Danach könnte der Anteil der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge des Bundes bis 2030 auf 30 Prozent steigen.

Derzeit liegt die Zahl noch deutlich darunter, wie eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken zeigt. Danach fahren nur 43 Fahrzeuge der Regierung mit reinem Strom- oder zumindest einem Hybridantrieb. Das sind fast 14 Prozent, weit weniger sind es bei Bundesbehörden und -Instituten. „

Die Anschaffung neuer E-Autos wird durch den immer noch zu hohen Anteil von klimaschädlichen Oberklasse-Limousinen konterkariert“, kritisierte die Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Gesine Lötzsch (Linke).

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