Düstere Zukunft für unsere Arbeit?

(Bild: MarkJaysonAranda/CC-BY-SA-3.0)

Industrie 4.0 wird mehr Arbeitsplätze kosten statt schaffen. So heißt es in einem Bericht des Weltwirtschaftsforums. Doch welche Gefahren und Chancen zeigen sich?

Die voranschreitende Computerisierung, KI, Big Data, Robotik, Industrie 4.0 und 3D Druck verändern unsere Arbeit. Doch wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? Gibt es überhaupt noch Arbeit im traditionellen Sinn? Oder wird die Gesellschaft weiter in Gutverdiener und Billiglöhner gespaltet, wie es ohnehin aktuell mehr und mehr geschieht. Eine derart explosive Zunahme der Ungleichheit gepaart mit der flächendeckenden Automatisierung, Autonomisierung und Monetarisierung unserer Welt vermag ein sehr düsteres Licht auf die Gesellschaft und die Arbeit der Zukunft zu werfen.

Doch solch dystopische Zukunftsszenarien, die sich auf Teilgebieten der Gesellschaft bereits sichtbar zeigen, lassen das Bedürfnis nach Veränderung wachsen. Sollte es durch die transformierende Technisierung, welche die Gesellschaft in nahezu allen erdenkbaren Bereichen schon sehr bald ereilen könnte nicht auch einen Mehrwert geben? Was, wenn am Ende der maschinellen Wertschöpfungskette nicht nur eine  Minderheit der Bevölkerung stünde, die geprägt von Konsum und Abschottung auf Kosten der von Ausbeutung und Armut geplagten Mehrheit ihr Dasein pflegen würde?

Wäre ein Ausweg tatsächlich das bedingungslose Grundeinkommen? Könnte die totale Technisierung eine Gesellschaft ermöglichen, die nur noch Maschinen Ausbeutet und selbst eine Gesellschaft von Künstlern darstellt? Eine gesellschaft, die ohne Zwang, allein aus sich selbst heraus schöpferisch ist? Wäre das dann noch Arbeit oder schon echte Selbstverwirklichung?

 

(Bild: MarkJaysonAranda/CC-BY-SA-3.0)

Tags :Via:heise

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising