ZTE Axon Mini mit drucksensitivem Display noch im Januar erhältlich

(Bild: ZTE)

Das bereits im letzten Jahr vorgestellte Android-Smartphone ZTE Axon Mini wird in der Premium-Version mit drucksensitivem Display noch im Januar in Deutschland zu haben sein. In den Handel bringen wird ZTE das Gerät zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 389 Euro.

Das ZTE Axon Mini ist grundlegend mit einem 5,2 Zoll großen Super-AMOLED-Display mit abgerundeten Kanten ausgestattet. Es verfügt über eine Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel. Angetrieben wird das Axon Mini von Qualcomms Octa-Core-CPU Snapdragon 616 (MSM8939), die mit 1,5 GHz taktet. Die Grafikberechnung übernimmt die integrierte Adreno-405-GPU. Dem Prozessor stehen 3 GByte RAM und 32 GByte interner Speicher zur Seite. Letzterer lässt sich mittels microSD-Karte um bis zu 128 GByte erweitern. Der Akku hat eine Kapazität von 2800 mAh. Angaben zur Laufzeit macht der chinesische Hersteller nicht.

Foto- und Videoaufnahmen sind mit einer rückseitigen 13-Megapixel-Kamera möglich, die über einen LED-Blitz und einen schnellen Fokus verfügt, der innerhalb einer Zehntelsekunde auslösen soll. Ergänzt wird sie durch eine Frontkamera mit 8 Megapixel für Selbstporträts und Videotelefonie.

An Kommunkationsoptionen unterstützt das neue ZTE-Smartphone LTE Cat 4 (bis zu 150 MBit/s im Download), UMTS mit HSPA+, Bluetooth 4.0 und Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11ac.

Zur weiteren Ausstattung des Axon Mini (Premium Edition) zählen GPS, Dual-SIM-Support und ein Fingerabdrucksensor. Wie sein großer Bruder Axon Elite kann es mithilfe drei verschiedener biometrischer Verfahren entsperrt werden: per Fingerabdruck, per Iris-Scan und per Spracherkennung.

Das Smartphone misst 144 mal 70 mal 7,9 Millimeter und wiegt rund 140 Gramm. Als Betriebssystem ist nicht das aktuelle Android 6.0 Marshmallow, sondern noch die Vorgängerversion 5.1 Lollipop mit ZTEs Benutzeroberfläche MiFavor vorinstalliert.

Die Besonderheit des Gerätes ist aber ein dem Apple iPhone 6S ähnliches Force-Touch-Display, das mehrere Druckstufen unterscheiden kann und dadurch neue Bedienmöglichkeiten bietet. Beispielsweise können Nutzer des Axon Mini sogenannte 3D-Passwörter anlegen, die nicht nur aus einer Kombinationen von Zahlen, Sonderzeichen und Buchstaben bestehen, sondern auch den Druck auf das Display miteinbeziehen. Zudem erlaubt die auch von ZTE Force Touch genannte Technik die Einrichtung verschiedener Shortcuts für Apps. Wie bei Apples 3D Touch öffnet ein fester Druck auf das App-Symbol ein Auswahlmenü zum schnelleren Zugriff auf bestimmte Funktionen.

Dank seines drucksensitiven Bildschirms lässt sich das Axon Mini laut ZTE auch als Waage einsetzen, die aufs Gramm genau wiegen soll. Zudem werden durch festeren Druck beispielsweise in einer Klavier-App lautere Töne wiedergegeben oder in Rennspielen die Fahrzeuge beschleunigt. Ebenso lassen sich Videos durch intensiveren Druck schneller vorspulen.

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Tags :Quellen:ZTEVia:Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de

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