BenQ WiT Test – Die perfekte Schreibtischlampe für Geeks

(Bild: Übergizmo)

BenQ WiT wurde speziell für das Arbeiten am Monitor entwickelt. Sie soll ein besonders breites und flimmerfreies Licht auf den Arbeitsplatz werfen. Außerdem erfasst ein integrierter Lichtsensor das Umgebungslicht und stimmt die Leuchtintensität der BenQ WiT darauf ab. Dabei überzeugt sowohl Preis, als auch Design. Doch wo ist der Haken? Wir haben die BenQ WiT im Test.

BenQ Wit - Die besten Bilder der Schreibtischlampe für Geeks

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Licht wirkt sich unmittelbar auf unsere Stimmung aus. Grelles Licht blendet, fehlendes Licht strengt an und macht müde. Das richtige Licht kann jedoch sowohl Stimmung, als auch Produktivität steigern. Moderne Lichtquellen sollen so genanntes ergonomisches Licht ausstrahlen welches Motivation, Leistung, Konzentration und Effektivität verbessert.

Nun arbeite ich bereits seit etwa zwei Wochen unter der BenQ WiT (hier gehts zum Job), eben eine dieser modernen Schreibtischleuchten, die von sich behaupten, das leistungssteigernde ergonomische Licht zu erzeugen. Meine Erfahrungen mit der BenQ WiT und ob ich tatsächlich produktiver bin, erfahrt ihr hier.

Die BenQ WiT leuchtet den Schreibtisch auf fast einem Meter Länge aus. (Bild: Übergizmo)

Die BenQ WiT leuchtet den Schreibtisch auf fast einem Meter Länge aus. (Bild: Übergizmo)

Durchdachtes Design

Die BenQ WiT kommt in fünf verschiedenen Farben: Rot, Blau, Türkis, Gold und Grau. Ich habe die goldene Version auf meinem Tisch stehen – und könnte mit der Farbe kaum zufriedener sein. Die Farben finden sich im Lampenteil und im stoffummantelten Kabel wieder. Der Rest der Schreibtischlampe ist Weiß.

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Die BenQ WiT steht auf einem schweren, etwa esstellergroßen Standfuß, der von mattem Polycarbonat umhüllt wird. Die zwei Arme bestehen aus lackiertem und leicht aufgerautem Metall und sind sowohl untereinander, als auch am Standfuß über ein Scheibenscharnier verbunden. Durch beide Arme schlängelt sich ein farbiges und stoffummanteltes Kabel. Ein wunderbares Designelement!

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Der flache, langgezogene und leicht geschwungene Lampenkopf bildet das Herzstück der BenQ WiT. Er wurde zu großen Teilen aus einer Aluminiumlegierung gefertigt, um die Wärme der LEDs besser ableiten zu können und so die Lebensdauer zu erhöhen.

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Das Kugelgelenk sorgt dafür, dass die Lampe in alle Richtungen gedreht werden kann. So kann man sie zum Beispiel etwas von sich wegkippen, sollte man vom Licht geblendet werden.

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Die grundsätzliche Lampenkonstruktion kann als klassisch bezeichnet werden. Zwei Schwenkarme einzusetzen hat sich bewährt. So kann man die Lampe bequem über dem Schreibtisch positionieren, ohne dass sie irgendwo im Weg ist.

Die BenQ WiT leuchtet meinen Arbeitsplatz perfekt aus. Die Arme dürften aber gerne etwas länger sein. (Bild: Übergizmo)

Die BenQ WiT leuchtet meinen Arbeitsplatz perfekt aus. Die Arme dürften aber gerne etwas länger sein. (Bild: Übergizmo)

Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Arme etwas länger sind. Ich nutze am Arbeitsplatz zwei Monitore (eigentlich noch mehr, siehe Bild). Wegen der etwas zu kurzen Arme reicht die Lampe nicht bis in die Mitte der beiden Bildschirme, ohne dass ein Arm etwas vom Bild abschneidet.

Trotzdem kann das Design genauso wie die Verarbeitung sehr gefallen. Sie wirkt filigran, modern und praktisch – fast wie ein teures Designerstück.

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Mehr als einfach nur eine Lampe

Den Schwung im Leuchtkörper nennt BenQ Smile Curve Technologie. Neben der neckischen optischen Komponente, sorgt diese Biegung auch für einen praktischen Mehrwert. Damit deckt die BenQ WiT die Ausleuchtung des Arbeitsplatzes auf fast einen Meter Länge ab – deutlich mehr als viele andere Schreibtischlampen.

Am Ende des geschwungenen Leuchtkörpers prangt ein glänzender Metallring. Durch Antippen des Rings schaltet man die Schreibtischlampe an und aus. Nettes Detail am Rande: Beim Ausschalten geht nicht einfach das Licht aus, sondern die Lampe dimmt langsam runter.

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Hält man seinen Finger auf dem Ring, wechselt die WiT in den automatischen Modus. Dafür misst sie mit einem Umgebungslichtsensor die Ausleuchtung am Arbeitsplatz und stimmt die Lichtintensität darauf ab. Klingt nach Spielerei, allerdings fühlte sich das so gemessene Licht zu jeder Zeit richtig an. Ich hatte nie das Gefühl, hier nachjustieren zu müssen.

Schön wäre jedoch noch gewesen, wenn die BenQ WiT konstant das Umgebungslicht misst und dynamisch auf eine Änderung des Umgebungslichts reagiert. So würde die WiT heller werden, wenn die Nacht herein bricht und weniger Licht durch das Fenster dringt. Das geht leider nicht.

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Wer möchte kann das Licht auch manuell regeln. Leichter Druck den Drehknopf auf der oberen Seite des Leuchtmittels, wechselt zwischen der Intensität und der Leuchtfarbe. Jetzt kann dort beides fein auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Leider liegt der Ring jedoch zu nah am Drehschalter, weswegen ich beim manuellen Dimmen die Lampe ich schöner Regelmäßigkeit ausschaltete.

Trotzdem überholt die BenQ WiT spätestens an diesem Punkt die meisten anderen Schreibtischlampen. Denn wo kann schon die Leuchtfarbe in zwölf feinen Stufen zwischen 2.700 Kelvin und 5.700 Kelvin gewählt werden? Wobei die 2.700 Kelvin ein eher gemütlich warmes Leselicht zum Entspannen erzeugen und die 5.700 Kelvin ein etwas bläulicheres Licht ausstrahlen, welches zum konzentrierten Arbeiten anregen soll.

(Bild: Übergizmo)

BenQ WiT Fazit

Die BenQ WiT ist stylisch, ergonomisch und liefert einen hellen, breiten Lichtkegel, der sich perfekt dem Schreibtisch anpasst. Außerdem passt sie das Licht in Intensität und Lichtfarbe manuell oder auf Wunsch automatisch an die herrschenden Lichtverhältnissen an.

Im ersten Moment klingt die UVP von 250 Euro (Internetpreis: 200 Euro) recht hoch. Wenn man sich jedoch etwas auf dem Markt umschaut, findet man keine Schreibtischlampe, die in diesem Preisbereich einen auch nur annähernd vergleichbaren Funktionsumfang bietet.

Ich habe die BenQ WiT nun seit etwa zwei Wochen auf meinem Schreibtisch stehen und immer an, wenn ich arbeite. Ob ich dadurch produktiver geworden bin? Wahrscheinlich nicht. Aber der Geek in mir freut sich tatsächlich mehrmals am Tag über den gut ausgeleuchteten Schreibtisch. Kein Vergleich zu meiner Tolomeo Tavolo (>200 Euro), die mir bisher Licht spendete. Ich möchte die BenQ WiT nicht mehr missen und kann sie jedem nur wärmstens empfehlen.

Mehr Informationen zur BenQ WiT

Pro / Con

(Bild: Übergizmo)Schlichtes und modernes Design

(Bild: Übergizmo)Lichtfarbe und -intensität einstellbar

(Bild: Übergizmo)Automatische Helligkeitsanpassung über Lichtsensor

(Bild: Übergizmo)Breite Ausleuchtung des Arbeitsplatzes

(Bild: Übergizmo)Arme hätten länger sein dürfen

BenQ WiT technische Spezifikationen:

tabelle benqq wit techn specs

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