Fitness-Uhr mit Personal Trainer – Fitbit Blaze im Hands On [Galerie + Video]

(Bild: Übergizmo)

Fitbit stellt auf der ISPO in München die Computeruhr Blaze aus. Das Wearable soll rund 230 Euro kosten und im Grunde eine Smartwatch mit besonders vielen Fitness-Funktionen sein.

Fitbit Blaze

Bild 1 von 13

Fitbit Blaze

Wir waren für euch auf der Internationalen Fachmesse für Sportartikel und Sportmode (ISPO) in München. Der Grund sind natürlich die vielen Fitness-Gadgets und Wearables, die mittlerweile auf dem Markt sind. Das Unternehmen Fitbit wird der Menge an Geräten im Frühjahr die Fitness-Watch Blaze hinzufügen – eine Computeruhr mit Personal Trainer (mehr Informationen zum Personal Trainer findet ihr hier).

Dass es sich bei der Blaze um ein spezielles Fitness-Gadget handelt, ist auf den ersten Blick aber nicht zweifelsfrei ersichtlich. Die konventionellen Armbänder und die an ein Achteck erinnernde Form des metallisch aussehenden Gehäuses lassen auch auf eine übliche Armbanduhr schließen – nur eben mit digitaler Anzeige.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Die digitale Anzeige der Fitbit Blaze ist im Übrigen personalisierbar, lässt sich also den eigenen Vorlieben in einem gewissen Rahmen anpassen. Dazu zählt auch, dass die Armbänder gewechselt werden können. Die Bandbreite reicht in diesem Kontext von klassischen High-Performance-Armbändern in Schwarz, Blau und Pflaume für je rund 30 Euro, Luxe Premium-Echtleder-Armbändern mit Display-Rahmen aus rostfreiem Stahl in Schwarz, Nebelgrau und Camel für rund 100 Euro bis hin zu Luxe-Armbändern aus rostfreiem Stahl samt Display-Rahmen aus rostfreiem Stahl in Silber für rund 140 Euro.

Außerdem verfügt die Blaze über einen Herzfrequenzsensor. Per MicroUSB kann der Akku geladen werden, per Bluetooth eine Verbindung mit iOS-, Android- oder Windows-Phone-Geräten hergestellt werden. Dann kann auch das GPS-Moduls des Smartphones verwendet werden, etwa um zurückgelegte Routen aufzuzeichnen.

(Bild: Übergizmo)

Schritte und Herzfrequenz. Die minimalistische Anzeige mit dem schwarzen Hintergrund erinnert an die Apple Watch. (Bild: Übergizmo)

Zu den speziellen Fitness-Features zählt der Multi-Sport-Modus, PurePulse, permanentes Aufzeichnen des Herzschlags am Handgelenk, On-Screen-Workouts von FitStar by Fitbit  und die automatische Übungserkennung SmartTrack. Die Sportarten, die die Blaze selbständig erkennen soll, sind unter anderem Radfahren, Wandern, Laufen, Fußball, Tennis und Basketball. Auch eine Funktion zur Aufzeichnung des Schlafes ist in das Wearable integriert worden.

Lies auch: Fitbit vor Apple – zumindest bei Wearables

Auch andere, von Smartwatches bekannte Funktionen, finden sich in der Fitbit Blaze. So soll die Uhr Benachrichtigungen wie Anrufe oder Nachrichten sowie Kalendererinnerungen  per Bildschirm- oder Vibrationsalarm anzeigen. Telefonate können über die Blaze angenommen oder abgelehnt und die Musikwiedergabe gesteuert werden – auch wenn Lautsprecher und Mikrofon nicht ins Wearable integriert wurden. Trotzdem hat die Blaze einen großen Vorteil gegenüber den Smartwatches von Apple beziehungsweise jenen, die mit Android Wear funktionieren. Die Akkulaufzeit der Blaze wird nämlich mit bis zu fünf Tagen angegeben.

(Bild: Übergizmo)

An der rechten Seite hat Fitbit der Blaze zwei Buttons spendiert. (Bild: Übergizmo)

Anfangs wird die Fitbit Blaze  in den Farben Schwarz, Blau und Pflaume sowie mit einer Auswahl an Premium-Zubehör-Bändern und -Rahmen verfügbar sein. Perspektivisch wird es auch eine Serie einfach austauschbaren Zubehörs in unterschiedlichen Farben und Stilen geben.

Einen ersten Preis für das Gadget gab es schon jetzt. Die Fitbit Blaze wurde unter mehr als 90 Einreichungen zum Sieger in der Kategorie Performance gewählt und mit dem ISPO Award Products ausgezeichnet.

(Bild: Übergizmo)

An der linken Seite befindet sich ein haptischer Bedienknopf. (Bild: Übergizmo)

„Diese Auszeichnung unterstreicht unsere Hingabe, innovative Fitness-Wearables anzubieten, die Menschen eine bessere Übersicht ihrer eigenen Gesundheit bieten und sie in die Lage versetzen ihre Gesundheit und Fitness in die Hand zu nehmen“, sagt Gareth Jones, Vice President und General Manager bei Fitbit EMEA.

Lies auch: Vorsicht vor gefälschten Fitbit-Geräten!

„Wir haben diese smarte Fitness-Watch mit fortschrittlichen Features entwickelt, damit Nutzer die Effektivität ihrer Workouts maximieren können ohne dabei auf Design und ihren persönlichen Stil verzichten zu müssen. Dieses neueste Mitglied in der Fitbit-Familie ist unser bisher smartester, modischster und motivierendster Fitness-Tracker.“

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Und trotzdem hat die Fitbit Blaze einen großen Nachteil gegenüber den herkömmlichen Smartwatches: Auf ihr sollen ausschließlich Fitbit-Apps laufen, Anwendungen von Drittanbietern also  außen vor bleiben. Diese Tatsache erschrak die Investoren von Fitbit derart, dass bei Bekanntgabe der Blaze Anfang Januar sofort der Aktienkurs des Unternehmens einbrach.

Die Uhr soll ab März 2016 für rund 230 Euro hierzulande erhältlich sein – die Investoren halten das für zu teuer, da die Blaze eben für Drittanbieter-Anwendungen verschlossen ist. Was haltet ihr von der Verriegelung des Wearables gegenüber Apps anderer Anbieter? Schreibt eure Meinung einfach in die Kommentare.

 

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising