Fitness-Uhr Garmin fenix 3 HR im Hands On [Galerie + Video]

(Bild: Übergizmo)

Fitness-Wearables gibt es eigentlich schon für 20 Euro. Geräte mit umfassenden Features findet man aber erst in höheren preislichen Gefilden. Die Garmin fenix 3HR kostet sogar rund 600 Euro. Wir haben sie uns auf der ISPO in München angesehen.

Garmin fenix 3 HR

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Garmin fenix 3HR

Die fenix 3 HR von Garmin ist die um einen Herzfrequenzsensor erweiterte Version der fenix 3. Der Puls des Trägers wird dabei permanent mit Hilfe der Elevate-Technologie am Handgelenk gemessen. Bedient wird die Uhr mit schwarzem Silikon-Armband über diverse Buttons an den Seiten.

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Der Herzfrequenzsensor an der Rückseite. (Bild: Übergizmo)

Für Läufer und Radfahrer sind diverse Features vorinstalliert, um etwa eine persönliche Performance vorherzusagen, die aktuelle Geschwindigkeit mit dem Ziel zu vergleichen, die eigene Dynamik im Laufen zu beurteilen, Fahrradprofile einzuspeichern oder mithilfe eines Accelerometers auch bei Indoor-Workouts die Strecke, die man zurückgelegt hätte, zu eruieren.

Mit VirtualPartner tritt man im Training virtuell gegen andere Personen an. Außerdem berechnet die Uhr auf Basis der Herzfrequenz die Anzahl der verbrannten Kalorien, kann mit gesetzten Trainings- und Pausenintervallen unterstützen, misst den Einfluss einer Aktivität auf die eigene Aerobic-Fitness, schlägt Alarm, wenn man von einer voreingestellten Geschwindigkeit abweicht, erkennt Pausen automatisch und unterbricht sodann die Aufzeichnung.

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Großes Watchface, schlanke Ziffern. (Bild: Übergizmo)

Darüber hinaus ist die fenix 3 HR auch mit Ski-Features ausgestattet und kann einen Wetteralarm ausgeben. Dank des Connect IQ App Supports können auch verschiedene Widgets, Watch-Faces oder Apps gewählt werden. Dadurch ist ein großes Spektrum an Zusatz-Funktionen und Informationen zugänglich.

Schwimmer profitieren beispielsweise von Features fürs offene Wasser und Beckenschwimmen, etwa um die Bahnen zu messen. Golfer können unter anderem die Weite ihres Schlages aufzeichnen und Angelfreunde auf einen Fischkalender zugreifen. Einen Jagdkalender gibt es in der fenix 3 HR auf Wunsch übrigens auch, ebenso wie Informationen zur Mondphase. Um die Features über Apps auf die Uhr zu laden, ist die Verbindung zu einem Smartphone oder Computer vonnöten.

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Vielleicht ein wenig klobig… (Bild: Übergizmo)

Wie die meisten Fitness-Gadgets kommt das Garmin fenix 3 HR auch mit Schrittzähler und einer Aufzeichnung des Schlafverhaltens. Darüber hinaus kann die Fitness-Watch darauf hinweisen, sich zu bewegen, wenn man über einen längeren Zeitraum nur saß.

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Das transflektive MIP-Farbdisplay löst 218 mal 218 Pixel bei einer Diagonale von 1,2 Zoll auf und ist mit kratzfestem Saphirglas geschützt. Mit Hilfe der Bildschirmtechnologie wird einfallendes Licht dafür genutzt, die Lesbarkeit zu erhöhen. Insgesamt wiegt die fenix 3 HR 86,1 Gramm bei 16 Millimeter Höhe sowie 51,5 Millimeter Durchmesser.

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Die Negativ-Darstellung am Bildschirm. (Bild: Übergizmo)

Die Laufzeit der Garmin-Uhr im Trainings-Modus mit GPS beträgt rund 16 Stunden, im UltraTrac-Modus rund 40 Stunden. Wer die Uhr lediglich als ganz normale Smartwatch benutzt und 24/7 die Herzfrequenz aufzeichnen lässt, wird dank des 300 mAh-Lithium-Ionen-Akkus erst wieder nach spätestens zwei Wochen eine Steckdose aufsuchen müssen.

Die Fitness-Uhr kommuniziert unter anderem über WLAN, Bluetooth 4.0 und dem proprietären Standard ANT+. Neben GPS versteht die fenix 3 HR auch Glonass. Außerdem hat Garmin in die Uhr ein Barometer sowie einen elektronischen Kompass eingebaut. Die fenix 3 HR ist wasserdicht bis zu einer Tiefe von zehn Metern.

(Bild: Garmin)

Das hübsche Watchface und verschiedene Armbänder. (Bild: Garmin)

Ähnlich einer Smartwatch kann die Garmin-Uhr auch E-Mails, Textnachrichten und andere Benachrichtigungen per Vibration oder Display-Anzeige mitteilen, wenn sie mit einem kompatiblen Smartphone verbunden ist. Die Musikwiedergabe am Mobilgerät lässt sich mit der fenix 3 HR ebenfalls steuern. Jedes Mobilgerät taugt dafür zwar nicht, aber immerhin die meisten. Die Smartwatch ist zu iOS- sowie Android-Geräten kompatibel.

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Weitere Funktionen wie die Anzeige der Uhrzeit und des Datums, täglicher Alarm, Stoppuhr, Timer oder Sonnenaufgangs- sowie -untergangsmitteilungen sind ebenso möglich. Der interne Speicher beträgt 32 MByte, wovon allerdings nur 23 MByte verfügbar sind. Damit sollen 30 Strecken oder 1000 Wegpunkte gespeichert werden können.

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(Bild: Übergizmo)

Garmin vertreibt die fenix 3 HR Saphir in Kürze für 599,99 Euro und bietet auch zahlreiche Zubehörartikel dazu an, etwa Befestigungen fürs Fahrrad, alternative Armbänder, einen externen Akku oder auch Fitness-Sensoren, die um den Oberkörper geschnallt werden können.

Außerdem wird die Saphir-Version mit Lederarmband für ebenfalls 599,99 Euro sowie das Saphir Performer Bundle für 649,99 Euro verfügbar sein. Die Garmin fenix 3 Saphir Titanium wird 799,99 Euro kosten. Sämtliche Versionen sollen ab Februar 2016 in den Handel kommen.

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  1. Wirklich toller Bericht. Ich schwanke momentan noch zwischen der Fenix 3 Saphir und der Fenix 3 HR Saphir. Die Pulsmessung am Arm wäre sicher spannend und praktisch, wobei man diese ja auch relativ einfach mit dem Brustgurt messen kann.

    Meine Befürchtungen
    – Stört der Sensor
    – Batterielaufzeit
    – Uhr wird dann noch höher

    Was denkt ihr?

  2. Ich warte auch schon auf die HR Variante. Kann mir nicht vorstellen dass der Sensor stört beim tragen und die Akkulaufzeit sollte allemal reichen.
    Leider ist heute schon der 26. und die Uhr ist immer noch nicht bestellbar. Mal sehen ob es im Februar noch was wird. Die Garmin Hotline konnte mir auch nicht genaueres sagen…

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