HTC One M10: Keine Front-Stereolautsprecher und AMOLED-Panel

(Bild: Übergizmo)

Sollten die aktuell durchgesickerten Informationen stimmen,  dürften wir beim neuen HTC One M10 einige Überraschungen erleben. Statt einem LCD soll HTC nun wie Samsung auf ein AMOLED-Panel setzen. Zudem soll es auf die Front-Stereolautsprecher samt Boomsound verzichten, die bislang fester Bestandteil der One-Serie waren.

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Die Vorabinformationen stammen von keinem anderen als dem ehemaligen Ober-Leaker @evleaks, der im realen Leben Evan Blass heißt. Natürlich müssen diese dadurch nicht zwingend der Wahrheit entsprechen, jedoch hatte er in der Vergangenheit in den meisten Fällen dann doch richtig oder zumindest nahe dran gelegen. Die Informationen zum M9-Nachfolger sollen Blass Insider-Quellen zugespielt haben, die einen Prototyp des Gerätes in die Hand nehmen konnten.

Deshalb hielten sich die Quellen über Design auch noch bedeckt, da es noch nicht final war. Man darf aber davon ausgehen, dass das Gehäuse wie üblich aus Metall bestehen wird. Früheren Gerüchten zufolge hat die HTC Corporation ein neues Design entwickelt, das von dem Ende Oktober 2015 vorgestellten One A9 inspiriert ist.

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Zur Ausstattung liegen dagegen schon konkrete Details vor. Dem Artikel zufolge soll das HTC One M10 das fortgeschrittenste Gerät des Herstellers werden, in der Hoffnung verlorene Marktanteile zurückzugewinnen. Der M9-Nachfolger trägt laut @evleaks den Spitznamen Perfume. In den Handel kommen soll das Smartphone aber höchstwahrscheinlich unter der Bezeichnung HTC One M10.

Das Android-Smartphone soll über ein 5,1 Zoll großes Display verfügen. Die letzen beiden Flaggschiffe von HTC waren mit einem 5-Zoll-Bildschirm ausgestattet. Außerdem soll HTC nicht mehr wie gewohnt auf ein LCD, sondern wie beispielsweise auch Samsung auf ein AMOLED-Panel setzen. AMOLED-Screens besitzen stärkere Kontraste und satte Schwarzwerte sowie knalligere Farben.

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Antreiben wird das HTC One M10 wie viele Flaggschiffe anderer Hersteller in diesem Jahr Qualcomms neuer High-End-Prozessor Snapdragon 820. Dabei handelt es sich um einen 64-Bit-Quad-Core-Chip mit bis zu 2,2 GHz und einer Adreno-530-GPU. Im Benchmark-Test hat der Chip bereits seine hohe Leistung unter Beweis gestellt. Im AnTuTu-Bench hat der Chip im LeTV Max Pro, dem ersten kommerziellen Gerät mit dem Prozessor, ebenfalls alle bisherigen Rekorde gebrochen. Den Prozessor sollen 4 GByte RAM unterstützen. Der interne Speicher war bei dem Prototyp 32 GByte groß, wovon rund 23 GByte für Nutzerdaten übrig blieben. Weitere Speichervarianten sind aber möglich. Ein microSD-Kartenslot zur Erweiterung ist vorhanden.

Außerdem sollen die Taiwaner auch dem M10 einen Fingerabdruckscanner spendieren, der wie auch schon beim HTC One A9 im Home-Button sitzen soll. Bei der rückseitigen Kamera setzt das Unternehmen angeblich wieder auf seine Ultrapixel-Technologie, die im ursprünglichen HTC One und im ein Jahr später erschienenen HTC One M8 zum Einsatz kam. Die Auflösung soll nun aber nicht mehr 4, sondern 12 Megapixel betragen. Außerdem berichteten die Insiderquellen von einem Laserautofokus, auf den beispielsweise auch LG im G4 setzt, sowie einem optischen Bildstabilistator für die Haupt- und auch Front-Kamera. Ein OIS für Selfies oder frontseitige Periscope-Livestreams bietet bislang kein anderer Hersteller. Beim letztjährigen Modell verwendete es eine traditionellere 20-Megapixel-Kamera, die aber nicht an die Konkurrenz herankam.

Auf ein Ausstattungsmerkmal soll HTC nun verzichten, das bisher in jedem der drei erschienenen HTC-One-Flaggschiffe die Front zierte. Beim M10 sollen erstmals keine Front-Stereolautsprecher samt Boomsound-Technologie über beziehungsweise unter dem Display verbaut sein. Womöglich will HTC dadruch ein Design mit möglichst dünnen Displayrändern erreichen oder konnte nur so den Fingerabdruckscanner verbauen. Zur Soundqualität des M10 wurden keinen weiteren Angaben gemacht. Als Betriebssystem soll Android 6.0.1 Marshmallow samt HTCs Sense-8.0-UI vorinstalliert sein.

Vorherigen Berichten zufolge soll der taiwanische Hersteller allerdings Probleme mit der Umsetzung des neuen Designs haben, die sich offenbar langwieriger gestaltet als erwartet. Hochrangige HTC-Manager sollen den Quellen aus China zufolge mehrere vom Hardware-Design-Team vorgeschlagene Prototypen abgelehnt und zurückgeschickt haben. Daher soll HTC einen späteren Zeitpunkt für die Präsentation des Gerätes vorsehen und es nicht wie 2015 Ende Februar im Rahmen des Mobile World Congress vorstellen. Dies bestätigen auch die Quellen von Evan Blass. Ein Datum für die Präsentation konnten sie jedoch nicht nennen. Bislang heißt es Mitte März. Auch Informationen zum Preis lagen nicht vor.

Tags :Quellen:Venturebeat

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