Günstige Actioncam ACME VR02 im Test

(Bild: Übergizmo)

Im Portfolio von ACME befindet sich seit fast einem Jahr die Actionkamera VR02. Mittlerweile kostet das Gadget mit Full-HD-Auflösung und einer Linse mit F/no 2.8 Lichtstärke weniger als 100 Euro. Ob sich hinter den soliden, doch wenig überraschenden Daten ein empfehlenswertes Produkt verbirgt, erfahrt ihr im Test.

ACME VR02

Bild 1 von 29

Alles auf einen Blick

Vor zehn Jahren lancierte GoPro die ersten Actionkameras mit digitaler Aufnahme. Zwar war die Bildqualität damals noch, gelinde gesagt, schlecht und eine Funktion für Audioaufnahmen fehlte gänzlich, doch hat man es mittlerweile längst geschafft, eine weltweit bekannte und geschätzte Marke aufzubauen. Bestes Beispiel für den Erfolg von GoPro: die vielen neuen Actionkameras anderer Hersteller.

Ein solches Exemplar ist etwa die VR02 von ACME. Sie erinnert optisch zunächst sehr stark an den Branchenprimus GoPro, wirkt dank seiner technischen Spezifikationen auf den ersten Blick, als könnte es den (durchschnittlichen) Anforderungen genügen und weist einen beeindruckenden Preispunkt von 99 Euro UVP auf.

Zu den Details

Video-Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD)

Bild-Auflösung: 12 Megapixel

Framerates: 30 fps (Full-HD-Auflösung, H.264) beziehungsweise 60 fps (HD-Auflösung, H.264)

Aufnahmewinkel: 170°

Linsen: 4 x Glas, 1 x Plastik

Brennweite: 2,65 Millimeter

Lichtstärke: F/no=2.8

Videoformat: .MOV

Display: 2 Zoll LCD (320 x 240 Pixel)

Akku: Lithium-Ionen 900 mAh

Konnektivität: WLAN 802.11 b/g/n

Anschlüsse: Micro-USB, Micro-HDMI, SD-Karten-Slot (bis zu 32 GByte)

Audio: Mikrofon und Lautsprecher

Audioformat: PCM Codec

Bitrate: 705.6 kbps

Audiokanäle: Mono

Wasserdicht: Bis zu 30 Metern Tiefe

Abmessungen: 59,3 x 41,1 x 24,6 Millimeter (LxHxB)

Gewicht: 65 Gramm

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Was gibt´s dazu?

ACME legt der VR02 sieben verschiedene Halterungen sowie ein Unterwasser-Case mit zwei verschiedenen Back-Covern, eine Tasche, ein Reinigungstuch und verschiedene Klett- und Klebestreifen bei. Die Actionkamera soll damit unter anderem an Fahrradlenkern, Helmen, Stangen, ferngesteuerten Helikoptern oder beim Surfen seine Dienste verrichten können.

Konkret handelt es sich um ein wasserfestes Gehäuse, einen Saugnapf mit Kugelgelenk, eine Halterung zum Festklippen,  fünf Flansche in verschiedener Größe, eine Lenkerhalterung, zwei Flansche mit Klickaufsatz, eine Kamerahalterung mit zwei Innengewinden, eine Ersatzabdeckung für das wasserfeste Gehäuse,  zwei Zurrgurte, zwei 3M Klebestreifen, zwei 3M Klickhalterungen mit 3M Klebestreifen, zwei Klettbänder, ein Linsenputztuch, einen verschließbaren Beutel, vier Kabelbinder und eine Doppelöse aus Metall sowie ein Netzteil samt USB-Kabel.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Die vielen Elemente lassen sich natürlich miteinander kombinieren. Dabei wird die Kamera entweder in das wasserfeste Gehäuse gepackt oder in die Halterung mit Innengewinde gesteckt. Das wird dann – wahlweise mit den Flanschen als Gelenk – am Saugnapf, der Lenkerhalterung oder einem der Flansche mit Klickaufsatz montiert. Der abgewinkelte Flansch kann selbst entweder per 3M-Klebestreifen an einer möglichst (aber nicht zwingend) planen Oberfläche befestigt werden, oder mithilfe der Gurte, Klettstreifen oder Kabelbinder an einen Gegenstand gebunden werden. Das klappt dann auch auf runden Oberflächen.

Mithilfe des Saugnapfes lässt sich die Kamera von ACME unter anderem als Dashcam im Auto nutzen – was in Deutschland laut Bundesdatenschutzgesetz jedoch bislang unzulässig ist. Das könnte sich demnächst aber ändern.
Auf horizontalen oder vertikalen Plastikoberflächen hält der Saugnapf tatsächlich gut. Auf Oberflächen wie Holz  wird man allerdings eine andere Möglichkeit wählen müssen, um die Actionkamera fest zu kriegen. Das ist aber nicht weiter tragisch.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Insgesamt bietet ACME ein sehr zufriedenstellendes Sortiment an Halterungen, mit dem man die Actionkamera meistens irgendwie montieren kann. Da die einzelnen Elemente aus Kunststoff sind, besteht natürlich die Gefahr, dass sie verhältnismäßig schwere Stürze oder dergleichen nicht überstehen. Die Gewinde und Schrauben sind aber aus Metall.

Die Schrauben selbst sind übrigens in ein Plastikkorsett integriert, lassen sich also gut mit den Händen zuziehen. Wer sie wirklich fest habe möchte, sollte – um absolut sicher zu gehen – einen Kreuzschlitzschraubendreher bei sich haben. Den normalen Erschütterungen beim Gebrauch einer Actionkamera konnten die Halterungen der VR 02 aber auch ohne den Einsatz eines Schraubendrehers stets standhalten.

Halten ist auch das Stichwort bei den 3M-Klebestreifen. Sie halten hervorragend auf flachen Untergründen, selbst wenn sich diese bewegen. Auf abgerundeten Untergründen wie einem Zylinder halten die Klebestreifen ebenfalls, allerdings würde ich sicherheitshalber noch einen der mitgelieferten Gurte zur Befestigung verwenden.

Nur auf kugelförmigen Untergründen, auf denen der flache Streifen nur eine sehr geringe Klebefläche hat, reicht das 3M-Band nicht aus und die Kamera sollte immer mit einem Gurt befestigt werden. Übrigens: Der Klebestreifen lässt sich ohne Rückstände abziehen (wobei das sicher vom Untergrund abhängt) und konnte von mir mehrmals verwendet werden.

Alles in allem war ich mit dem Zubehör der ACME VR02 sehr zufrieden, auch wenn es für sie kein Hundegeschirr wie das Fetch für Kameras der Marke GoPro gibt. Dafür kann man Hunde mit der Kamera verfolgen. Wie das aussieht, seht ihr im folgenden Testvideo (sorry, dass es Tonprobleme gab und das Video deshalb nur ohne Sound verfügbar ist).

Wie sind die Aufnahmen?

Am wichtigsten sind natürlich die Bewegtbildaufnahmen – man zeigt seinen Freunden ja die Videos und nicht die Schrauben der Halterung. Auf dem kleinen Display der Actionkamera lässt sich deren Qualität zunächst nur schlecht beurteilen, am Bildschirm eines Computers stellte sich in meinem Fall aber teilweise Ernüchterung ein.

(Bild: Übergizmo)

Testbild (Bild: Übergizmo)

Die Video-Aufnahmen sind meiner Meinung nach in puncto Helligkeit nicht immer optimal ausbalanciert, sodass helle Flächen oftmals überstrahlen. Außerdem konnte der Autofokus nicht immer für die gleiche Schärfe sorgen, die man von den meisten Smartphone-Kameras mit FullHD-Auflösung gewohnt ist. Ein Weißabgleich ist ohne App nicht möglich, jedoch hin und wieder nötig. Zwar hat ACME der VR02 einen automatischen Weißabgleich spendiert, der binnen 0,5 Sekunden durchgeführt wird, doch klappt das nicht immer optimal, wie ich manchen Aufnahmen entnehmen kann.

(Bild: Übergizmo)

Testbild bei Nebel (Bild: Übergizmo)

Zugute halten muss man ACME aber, dass das Objektiv relativ lichtstark ist und auch in einem schlecht belichteten Raum alle Objekte gut sichtbar wiedergeben kann – wenngleich die Detailschärfe manchmal darunter litt. Dem guten Blendenwert ist es letztlich zu verdanken, dass die aufgenommenen Bilder eines dunklen Raumes sogar heller sind, als ein Mensch ihn in der Realität wahrnimmt. Das Rauschen dunkler Flächen hielt sich im Vergleich zu anderen Digitalkameras zudem (meist) in Grenzen.

(Bild: Übergizmo)

Testbild bei Sonnenschein (Bild: Übergizmo)

Mir persönlich missfällt leider auch die starke Verzerrung durch das Fischaugenobjektiv und die dadurch entstehenden Effekte bei Videos, doch das ist bei einer Actionkamera, mit der man in der Regel nicht auf ein zu filmendes Objekt zielt, sondern einfach möglichst viel von der Umgebung einfängt, schlicht normal.

(Bild: Übergizmo)

Testbild mit bewegten Motiven (Bild: Übergizmo)

Mit der ACME VR02 lassen sich nicht nur Videos, sondern auch Bilder aufnehmen. Die Auflösung reicht dabei bis 12 Megapixel – theoretisch. Die visuellen Ergebnisse erinnern mich leider viel zu sehr an die Bilder, die ich früher mit meinem Handy, das mit einer 3MP-Knipse ausgestattet war, schoss. Das gilt auch für dunkle Bereiche bei schlechten Lichtverhältnissen, die nun von starkem Rauschen begleitet sind. Schade, ausgerechnet in der wichtigsten Kategorie, nämlich der Video- und Bildaufnahme, enttäuscht mich ACME mit teils schwachen, teils mittelmäßigen Leistungen.

(Bild: Übergizmo)

Testbild bei schlechten Lichtverhältnissen (Bild: Übergizmo)

Der aufgenommene Sound ist – wenn sich die Kamera in der wasserdichten Schale befand – eher unbrauchbar. Die Geräusche sind schließlich stark gedämpft. Ansonsten, also wenn die VR02 nicht vollständig von einem Gehäuse umschlossen ist, ist die Sprachverständlichkeit bei sehr geringer Entfernung der sprechenden Person zur Kamera in Ordnung. Grundsätzlich kann das Mikrofon aber keinen angenehmen Sound aufzeichnen, sondern erzeugt eher Töne, die an eine bandbegrenzte Telefonübertragung erinnern. Da mit Actionkameras aber sowieso meist Aufnahmen sportlicher Aktivitäten gemacht werden, die man musikalisch untermalt, ist die Audioqualität am Ende meist gleichgültig.

(Bild: Übergizmo)

Testbild gegen die Sonne. (Bild: Übergizmo)

Wie sieht die Kamera aus?

Die Actionkamera kommt selbst mit einem Gehäuse aus anthrazitem Kunststoff und geriffelter Außenseite. Das sorgt für Grip – auch wenn die Kamera eigentlich sowieso immer in irgendeine Halterung eingespannt ist – und bietet auch Schmutz einen guten Halt. Vorder- und Rückseite sind dafür glatt und matt.

Die Linse an der Front steht etwa einen halben Zentimeter aus dem quaderförmigen Gehäuse und beherbergt ein Fischaugenobjektiv. Außerdem an der Front: Eine LED, die beispielsweise den Ladestatus mit blauem Licht begleitet, sowie der Einschalter. An der Rückseite befindet sich ein verspiegeltes Display mit sehr geringer Blickwinkelstabilität. Das heißt, wer nicht frontal auf den Bildschirm blickt, sieht nicht die originalen Farben und zum Teil sogar Negative. Bei einer Actionkamera ist das aber wenig schlimm, schließlich ist sie meist an Stellen wie dem Helm montiert, an denen man selbst sowieso nicht aufs Display sehen kann.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

An der rechte Seite befinden sich zwei Pfeil-Buttons, die auch für die WLAN-Aktivierung (Unten) sowie zum Abspielen (Oben) einzusetzen sind. Der REC-Knopf sitzt an der Oberseite und wird auch zum Stoppen einer Aufnahme sowie Bestätigen im Menü verwendet. Insgesamt lassen sich alle Buttons mit der rechten Hand bedienen, was aufgrund der geringen Größe der Actionkamera natürlich schwierig ist. Auch hier gilt: Who cares? Die Kamera wird schließlich einmal montiert und filmt anschließend meist ohne manuelle Kamera-Änderungen das Geschehen.

Ansonsten findet sich auf der Oberseite der VR02 eine zweite LED, die während der Aufnahme rot blinkt. Unten ist der Akkuschacht integriert und links ein Slot für MicroSD-Karten sowie MicroUSB- und MicroHDMI-Anschlüsse eingebaut.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Alles dicht?

Die ACME VR02 soll dank des durchsichtigen Gehäuses, das im Lieferumfang enthalten ist, bis zu einer Tiefe von 30 Metern wasserdicht sein. Ganz so tief kam ich zwar nicht, aber tatsächlich schützte das Gehäuse die Kamera auch in einem Fluss vor dem Nass. Vor allem bei Bewegtbildaufnahmen lassen sich damit außergewöhnliche Sequenzen erstellen, wie ihr in dem Video, das im Artikel verlinkt ist, sehen könnt. (Ich weiß, noch schöner wäre ein sauberer Fluss mit bezaubernder Unterwasserlandschaft und Fischen…)

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Stimmt das Handling?

Die ACME VR02 besitzt ein schlichtes, doch eingängiges Menü. Bedient wird es – nein, kein Touchscreen – über Knöpfe. Nach einem langen Klick auf den Auslöser gelangt man zu eben jenen Optionen. Dazu zählen die Video-Funktion, die Kamera-Funktion, die Serienaufnahme von Bildern, die zeitversetzte Aufnahme von Bildern, die Wiedergabe von aufgenommenen Videos oder Bildern sowie die Einstellungen.

Abgesehen von den Einstellungen ist jede Option ausgesprochen simpel. Es gibt genau zwei Möglichkeiten: Entweder per Auslöser eine Videoaufnahme starten (oder abspielen) beziehungsweise eine Fotografie machen oder per Auslöser eine Videoaufnahme beenden (oder pausieren).

(Bild: Übergizmo)

Das Menü. (Bild: Übergizmo)

Die einzige Verwirrung gab es in der Zwischenauswahl der Option „Wiedergabe“. Dort kann zwischen den geschossenen Fotos oder aufgenommenen Videos unterschieden werden. Um aber wieder zurück zu den Aufnahmemodi zu gelangen, drückt man an dieser Stelle „Pfeil nach oben“.

Besonders tiefgreifende Einstellungen lassen sich leider nicht vornehmen. Möglich ist die Änderung der Auflösung (FullHD mit 30 Bildern pro Sekunde oder HD mit 60 Bildern pro Sekunde bei Videos; 2 bis 12 Megapixel bei Bildern), Aktivierung der Video-Dauerschleife oder des Zeitstempels, Änderung des Belichtungsintervalls von -2 bis +2 und der Zeitrafferabstände sowie Aktivierung der Serienbildaufnahme und Schnellauslöser bei Fotos. Außerdem kann die Netzspannung verändert, Datum und Uhrzeit eingestellt sowie die Sprache angepasst (auch wenn danach nicht wirklich alles ins Deutsche übersetzt wird) und die Töne in der Lautstärke reduziert werden.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Zu guter Letzt lassen sich Bildschirmschoner und Energiesparmodus einschalten, das Gerät zurücksetzen, der Bildschirm um 180 Grad drehen, die Speicherkarte formatieren und die Versionsnummer begutachten.

Im normalen Aufnahmemodus zeigt die VR02 links unten den Akkustand an, links oben die Art der Aufnahme (Video/Foto und jeweils Auflösung) sowie oben mittig die Anzahl der Bilder beziehungsweise Minuten, die noch von der MicroSD-Karte aufgenommen werden können. Drückt man „Pfeil nach oben“ gelangt man zum bereits erwähnten Zwischenmenü hin zur Wiedergabe, wo zwischen aufgenommenen Videos und Bildern gewählt werden kann.

Drückt man im normalen Aufnahmemodus „Pfeil nach unten“, so aktiviert man den WLAN-Modus. Ein langes Drücken dieses Knopfes deaktiviert ihn wieder.

Insgesamt wird man die Bedienung der VR02 schon nach wenigen Minuten blind vornehmen können. Das Handling ist dem einer Actionkamera angemessen – nicht komfortabel aber letztlich zweckmäßig. Sofern ein lokales Netzwerk vorhanden ist, kann man zur Bedienung außerdem auch sein Smartphone oder Tablet nutzen.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Via WLAN und den sogenannten „Live Stream View“ lassen sich die Videos dann direkt auf ein Mobilgerät streamen. Dafür braucht es die kostenlose App „iSmart DV“, die für Android sowie iOS verfügbar ist. Zum Verbinden der Geräte muss man sich in einem WLAN-Netzwerk befinden, die Funktion an der VR02 einschalten und anschließend am Mobilgerät die Kamera in den verfügbaren WLAN-Geräten wählen. Nun lassen sich alle Funktionen der Kamera auch per App steuern. Und nicht nur das: Am Mobilgerät lässt sich sogar am Weißabgleich „schrauben“ und die gespeicherten Aufnahmen direkt aufs Smartphone oder Tablet laden – ein tolles Feature.

Der „Live Stream View“ funktioniert außerdem sehr flüssig mit etwa einer Zehntel Sekunde Verzögerung – sofern man nicht gerade parallel die Bandbreite des Netzwerks durch andere Dienste ausschöpft.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Langer Atem?

Der 900-mAh-Akku soll laut ACME für bis zu 1,5 Stunden Video-Aufzeichnung in Full-HD-Qualität reichen – ein durchschnittlicher Wert. In meinem Test waren es letztlich 93 Minuten, was die Herstellerangaben bestätigt. Der Ladevorgang beanspruchte ebenfalls rund anderthalb Stunden.

(Bild: Übergizmo)

(Bild: Übergizmo)

Wer ist ACME?

Der Name ACME ist mitunter ein Akronym für A Company that Manufactures/Makes Everything. Im englischen Sprachraum wird das Kürzel gern als fiktiver Name für Unternehmen gebraucht – es gibt aber auch tatsächlich Firmen, die sich mittlerweile so nennen.

So verbirgt sich hinter dem Hersteller der VR02 die ACME-Gruppe, eine Holdinggesellschaft aus 34 Firmen Osteuropas mit Hauptsitz im Baltikum. Gemeinsam vertreibt man unter der Marke ACME Geräte in mehr als 30 Produktgruppen. Die Actionkamera VR02 gehört dabei zur Produktlinie „Right now“, die für „schnelles und bequemes Leben zu einem angemessenen Preis“ steht.

Fazit

Das einzige, was mich wirklich an der ACME VR02 störte, ist gleichzeitig das einzige, was am Ende zählt: die Bildqualität. Video- und Bildaufnahmen werden anspruchsvolle Medienrezipienten vermutlich nicht zufriedenstellen, da hilft auch das umfangreiche Zubehör nicht weiter. Wer sich schlicht eine günstige Actionkamera am Rad oder Helm montieren möchte, um bei Unfällen Beweismaterial zu haben, lustige Momente festzuhalten oder seine Erlebnisse teilen möchte, ist mit der ACME VR02 trotzdem nicht schlecht beraten. Wer jedoch mit Anspruch an die Sache geht und wirklich schöne Videos aufnehmen möchte, dem rate ich dann doch lieber zu einer teureren Variante. Mein gemischtes Fazit: 2,5 von 5 Sterne im Überrank.

(Bild: Übergizmo)Praktisches Zubehör

(Bild: Übergizmo)WLAN-Funktion und App

 

(Bild: Übergizmo)Mittelmäßige Videoqualität

(Bild: Übergizmo)Schlechte Bildqualität

Weitere Actioncams für 100 bis 200 Euro im Test:

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising