Facebook verbietet privaten Handel mit Waffen in USA

Facebook verbietet privaten Handel mit Waffen in den USA (Bild: Facebook)

Bereits vor zwei Jahren berichtete die New York Times, dass Facebook zu den größten Plattformen für privaten Waffenhandel gehört. Während wir in Flohmarkt-Gruppen wie München verschenkt/verkauft unsere alten Möbel und Klamotten loswerden, bietet der US-Amerikaner gerne seine Schusswaffen zum Verkauf an. Auf die Kritik reagierte Facebook damals durch recht überschaubare Maßnahmen, indem es unter anderem Werbeanzeigen und Verkaufsangebote für Waffen für Minderjährige blockierte. Mit Barack Obamas Änderung am US-Waffengesetz verschärft Facebook nun seine Richtlinien.

Gemäß der Gesetzesänderung muss jeder, der privat eine Waffe verkaufen möchte, eine Genehmigung vorweisen. Diese Maßnahme ist auf der Social-Media-Plattform wohl nur schwer umzusetzen. Gleichzeitig wächst der Druck aus verschiedenen politischen Lagern, die kritisieren, dass beim privaten Handel auf Facebook ohnehin viele Beschränkungen des Waffengesetzes umgangen würden, zum Beispiel die ordnungsgemäße Überprüfung des Käufers.

Die neuen Richtlinien in den USA untersagen deshalb vollständig den privaten Handel mit Waffen auf Facebook und Instagram. Lizenzierte Händler dürfen jedoch weiterhin Schusswaffen über die beiden Social-Media-Plattformen zum Verkauf anbieten. In Deutschland weisen die Richtlinien in diesem Zusammenhang auf geltendes Recht hin.

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Tags :Quellen:The Guardian

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