Samsung Galaxy S7 Edge kommt mit verbessertem Seitenbildschirm

(Screenshot: Galaxy Club).

Es sind neue Informationen zum Galaxy S7 Edge ins Netz geraten, die diesmal direkt von Samsung stammen. Auf seiner Entwicklerseite verrät der Smartphone-Hersteller, dass das S7 Edge einen nützlicheren Seitenbildschirm mitbringen wird, der nun einen ähnlichen Funktionsumfang bietet wie der des Galaxy Note Edge.

Test: Samsung Galaxy Note Edge

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Samsung Galaxy Note Edge

Im Vergleich zum Galaxy Note Edge, Samsungs erstem Smartphone mit der gebogenen Display-Kante, bietet der Seitenbildschirm des Samsung Galaxy S6 Edge beziehungsweise der Plus-Version weniger Funktionen. Es gab zwar einen Schnellzugriff auf favorisierte Kontakte, einen Info-Stream oder eine Nachtuhr, häufig verwendete Apps konnte man aber beispielsweise nicht wie beim Note Edge über die Kante aufrufen. Auch die Nutzung von System-Tools wie der Taschenlampe war beim S6 nicht über den Edge-Screen möglich.

So wie es aussieht, wird Samsung dies beim S7 ändern und neue erweiterte Panels, die es erlauben, mehr komplexere Inhalte anzuzeigen, für den Seitenbildschirm einführen. Das geht aus Samsungs Entwicklerseite hervor, die es kürzlich aktualisiert hat. Das berichtet die niederländische Webseite Galaxy Club.

Auf seiner Developer-Webseite stellt Samsung Entwicklern sein neues Look-SDK zur Verfügung, das es diesen ermöglicht, Anwendungen für den S Pen und den Seitenbildschirm des Galaxy Edge zu erstellen. In der Beschreibung zu der am 25. Januar aktualisierten Version des Entwicklerkits erklärt Samsung den sogenannten Edge Single Mode Plus und seine neuen Funktionen.

(Screenshot: Übergizmo)

Der Plus-Modus wird durch ein zweifaches Wischen vom rechten Rand zur Mitte aufgerufen und öffnet ein größeres Panel. Samsung führt in einem Dokument (PDF) drei mögliche Inhalte für die Panels an. Quick View erlaubt es wie ein Launcher, häufig genutzte Apps und Kontakte von jedem Bildschirm aus über die Panels zu erreichen. Mit Quick View können Smartphone-Besitzer ähnlich wie mit Widgets Informationen wie News oder Sportnachrichten über den Seitenbildschirm abrufen, ohne die entsprechenden Apps öffnen zu müssen. Quick Control stellt verschiedene Tools wie einen Kompass oder ein Lineal bereit, die ohne das Öffnen der Anwendung genutzt werden können.

(Screenshot: Übergizmo)

Diese neuen Funktionen werden übrigens auch auf dem Galaxy S6 Edge und S6 Edge+ funktionieren. Voraussetzung ist dafür das Update auf Android 6.0 Marshmallow. Wann Samsung die neuen Funktionen für den Seitenbildschirm auf das letztjährige Modell bringt, bleibt aber noch abzuwarten.

Nebenbei hat Samsung auf der Webseite auch den Namen seines neuen Flaggschiffs bestätigt. Es erwähnte das S7 Edge neben dem S6 Edge und S6 Edge+ als kompatibles Gerät für seine Edge Screen Styles. Allerdings gab es sowieso keine Zweifel, das Samsung sein kommendes Top-Modell Galaxy S7 nennen wird, aber jetzt kann man sich zu 100 Prozent sicher sein.

Die Vorstellung des Galaxy S7 erfolgt am 21. Februar. Das Samsung Galaxy Unpacked Event unter dem Motto „The Next Galaxy“ findet in Barcelona im Rahmen des Mobile World Congress statt und beginnt um 19 Uhr. Samsung wird auf seinem Youtube-Kanal einen Livestream der Veranstaltung bereitstellen. Bislang durchgesickerte Informationen zum Design und der Ausstattung des S7 hält folgender Artikel bereit. Gleichzeitig mit dem Galaxy S7 soll Samsung auch eine neue 360-Grad-VR-Kamera für das Galaxy S7 vorstellen, mit der Nutzer VR-Inhalte für das Virtual-Reality-Headset Gear VR erstellen können.

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