Walt Mossberg: „Apples Softwarequalität wenig zufriedenstellend“

(Bild: Andreas Donath)

Walt Mossberg ist einer der einflussreichsten IT-Journalisten in den USA und gilt eigentlich nicht als Apple-feindlich. Dennoch kritisiert er die Qualität von Apples eigenen Anwendungen massiv. Deren Zuverlässigkeit nehme stetig ab.

Die Qualität der Apple-Software habe in den letzten Jahren immer mehr abgenommen, schreibt Walt Mossberg in seiner Kolumne für ReCode und The Verge. Als Beispiele führt der IT-Journalist iTunes, Mail, iCloud und die OS-X-App Fotos auf. Walt Mossberg ist ein ehemaliger Kolumnist des Wall Street Journals, der von 1970 bis 2014 für das Wall Street Journal schrieb und mittlerweile für die Webseite Re/code verantwortlich zeichnet.

Eigentlich gilt Mossberg als Apple-Fan, der seit vielen Jahren die Hardware des Unternehmens lobt. Diese stimme immer noch, doch die Qualität der Software habe gelitten.

iTunes will Mossberg schon gar nicht mehr öffnen, weil die Anwendung zu langsam und mit Funktionen überfrachtet sei. Sie sollte in zwei Anwendungen aufgeteilt werden und die Shopfunktion wie unter iOS in ein eigenes Programm ausgegliedert, so Mossbergs Vorschlag. Manchmal würden auch Coverbilder den falschen Alben zugeordnet. Dieses Problem musste Golem.de auch schon mehrfach feststellen.

Das hauseigene E-Mailprogramm sei langsam und der Spam-Filter funktioniere nicht gut genug. Mossberg kritisiert auch, dass dem Programm Funktionen fehlen, die andere Mail-Clients bieten.

Die Foto-App von OS X sei ebenfalls zu langsam, es gäbe Probleme mit der Mediathek und die Synchronisation über iCloud funktioniere nicht über alle Geräte hinweg. Die iCloud-Funktion hat nach Ansicht des Kolumnisten die meisten Probleme.

Diese Probleme seien zwar lösbar, doch Missberg hat den Eindruck, dass es bei Apple ein fundamentaleres Problem gibt, was sich in den vielen kleinen Fehlern und Verschlechterungen zeige. Diese würden insgesamt den Eindruck bestimmen, den Apple-Nutzer von den Geräten bekommen.

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