Der Mülleimer für Meeres-Plastik? Zwei Surfer entwickeln da was.

(Bild: Zak Noyle)

Seabin, heißt die Erfindung, der zwei Surfer-Jungs aus Australien. Vorher entwarfen sie Plastik-Produkte. Nun widmen sie sich dem Müll im Wasser.

Mit dem Plastik ist das ja so eine Sache. Die Meere scheinen voll davon. Über die Nahrungskette, beginnend bei Fischen und Seevögeln, gelangt bereits feinstes Plastik auch in unseren Organismus. Was diese feinen Nano-Plastik-Partikel in uns an richten, davor warnen Forscher seit nicht allzu langer Zeit. Es kommt also zurück. Oh Wunder!

Das Plastik, dass wir wegschmeißen ist sogar in unserer Blutbahn nachzuweisen. Höchste Zeit sich mit der Beseitigung von Plastik zu beschäftigen, welches uns und der Umwelt Schaden zufügt. Warum also weiter unnötige Plastik-Produkte entwerfen? Das dachten sich die zwei Surfer Pete Ceglinski und Andrew Turton. Sie kündigten ihre Jobs und entwickelten über zehn Jahre hinweg ihren Seabin.

Nach einem ähnlichen Prinzip, wie Filteranlagen in der Fischzucht, arbeitet dieser Wassermülleimer zum Beispiel in Hafenbecken. Dort hält er rund um die Uhr die Wasseroberfläche von allerhand Müll und sogar Öl rein. Wie ein künstlich erzeugter Ausguß saugt er permanent das Oberflächenwasser der Umgebung an und fängt alle Stoffe beispielsweise in einem Netz ein.

(Bild: Zak Noyle)

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