Loggen wir uns künftig per Gehirn-Scan ein?

(Bild: Binghamton University)

Zwar lässt sich das menschliche Gehirn (noch) nicht ans Internet anschließen, um sich beispielsweise die neuesten Sprachen-Updates zu installieren. Dafür lässt sich das Gehirn aber schon heute relativ genau scannen. An der Binghamton University wird sogar daran geforscht, den Scan für eindeutige Logins zu benutzen.

Dass die alte Benutzername-Passwort-Kombination längst überholt und unsicher ist, wurde in den letzten Jahren mehrfach deutlich. Neue Hilfsmittel zur User-Identifikation scannen deshalb Fingerabdrücke, Gesichter oder andere biometrische Daten wie die Iris. Eine angeblich tatsächlich nicht-hackbare Möglichkeit sei laut Forscher_innen der Binghamton University in den USA das Scannen des Gehirns.

Dabei wird eine Elektroenzephalografie-Mütze (EEG-Mütze) verwendet, um zu ermitteln, ob man tatsächlich die Person ist, für die man sich ausgibt. So schnell wie die Eingabe eines Passworts ist das System leider nicht. Die EEG-Mütze gibt schließlich insgesamt 500 verschiedene Bilder bei einer Frequenz von zwei Bildern pro Sekunde wieder und ermittelt die Identität anhand der Rückmeldung, die das Gehirn jeweils auf die Botschaften sendet.

Nach Marktreife klingt das noch nicht. Die Zuverlässigkeit des Systems muss ebenfalls noch weiter erprobt werden. Bislang konnte die Software zwar mit 100 % Genauigkeit aus 30 Personen die richtige auswählen, allerdings könnte das Ergebnis anders aussehen, wenn beispielsweise aus mehreren tausend Personen gewählt werden muss.

Via:Tyler Lee, Übergizmo.com

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