Gmail warnt jetzt bei unsicheren Verbindungen

(Bild: Google)

Google hat gestern pünktlich zum Safer Internet Day bekannt gegeben nun auch über Gmail vor unsicheren Verbindungen zu warnen.

Falls Gmail über einen Provider empfängt oder sendet, welcher keine TLS-Verschlüsselung anbietet, so informiert Gmail seine Anwender nun mit Hilfe eines roten, offenen Schlosses als Symbol. Durch einen Klick auf das Warnsymbol erhält der Nutzer einen Erklärungstext. Gmail deutet ebenso auf eingehende Mails hin, bei denen die Domain des Absenders nicht authentifiziert werden konnte.

Gmail-Warnsymbol (Bild: Google)

Gmail-Warnsymbol (Bild: Google)

Google hatte die Funktion 2015 angekündigt. Es hofft, damit andere E-Mail-Dienstleister zu mehr Sicherheit anspornen zu können – im Interesse der gemeinsamen Kunden. Gmail selbst verschlüsselt Kommunikation zwischen Client und Server seit 2010 (und seit 2014 verpflichtend). Die Übertragung der Mails im offenen Internet erfolgt allerdings normalerweise unverschlüsselt.

Ebenfalls neu ist ein Fragezeichen, mit dem Google auf nicht verifizierte Mail-Konten hinweist. Dieses erscheint an der Stelle, die fürs Profilbild vorgesehen ist. Google begreift dies als Erinnerung: Nicht authentifizierte Anwender seien nicht grundsätzlich problematisch oder gar gefährlich, ein wenig Vorsicht könne aber nicht schaden.

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Zusätzlich hatte Google gestern erneut 2 GByte zusätzlichen Cloudspeicher ausgelobt, falls ein Anwender einen Sicherheitscheck durchführt. Die einfachen Schritte zur Überprüfung der Konten-Sicherheit sind in wenigen Minuten zu erledigen. Das Angebot gilt bis 18. Februar 2016. Auch wer schon im letzten Jahr teilnahm, darf erneut mit weiterem Speichervolumen rechnen.

Auch Googles Chrome markiert unverschlüsselte Verbindungen als unsicher. Mit der Standardeinstellung erscheint allerdings vorerst kein Warnhinweis. Google würde es aber offenkundig vorziehen, jegliche HTTP-Verbindung – etwa zu ZDNet.de – als unsicher zu charakterisieren.

 (Bild: Google)
Tags :Quellen:Mit Material von Florian Kalenda, ZDnet.de

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