Chinesen wollen Opera für 1,2 Milliarden US-Dollar übernehmen

(Bild: Opera)

Ein chinesisches IT-Security-Unternehmen und andere Investoren wollen den norwegischen Browserhersteller Opera übernehmen. Das Kaufangebot liegt bei 1,2 Milliarden US-Dollar. Auch wenn die Kauf noch nicht abgeschlossen ist, gilt es als wahrscheinlich, dass die Aktionäre und die Regulierungsbehörden zustimmen werden.

Der norwegische Browserhersteller wird bald durch ein chinesisches Konsortium übernommen, das aus den Unternehmen Kunlun, Qihoo 360 und dem Investmentfonds Golden Brick und Yonglian besteht. Die Kaufinteressenten bieten 1,2 Milliarden US-Dollar für den Browserhersteller, der Anwendungen für alle gängigen Desktop- und Mobilbetriebssysteme entwickelt hat.

Operas Chefs empfehlen den Aktionären, das Kaufangebot anzunehmen. Aus dem Käuferkonsortium dürfte am ehesten das Unternehmen Qihoo 360 bekannt sein, das eigentlich als Security-Firma auftritt. Chef Zhou Hongyi hatte unter anderem die von Yahoo später gekaufte Suchmaschine 3721.com entwickelt.

Was das Konsortium mit Opera vorhat, ist nicht genau bekannt. Schließlich ist es einer der unbedeutensten Browserhersteller weltweit. Zwar bieten gerade die mobilen Browser durch eingebaute Datenkompression einen großen Vorteil bei schmalbandigen Verbindungen, doch damit ist kaum Geld zu verdienen.

Wie immer bei solchen Übernahmen müssen nicht nur die Aktionäre sondern auch die Regulierungsbehörden erst ihr OK geben. Bis das soweit ist, können noch mehrere Monate vergehen. Ob Opera danach noch für die normalen Nutzer angeboten wird, ist nicht bekannt.

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