Riva Turbo X Test – Bluetooth-Speaker mit Marathon-Akkulaufzeit

Riva Turbo X (Bild: Übergizmo)

Wir haben den Riva Turbo X  Bluetooth-Lautsprecher für euch getestet. Mit einer Laufzeit von bis 26 Stunden steckt er voller Power. Ob auch der Sound Spitzenwerte erreicht, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Riva Turbo X Test.

Riva Turbo X - Von allen Seiten

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Riva Turbo X
Vorderansicht der Verpackung des Riva Turbo X (Bild: Übergizmo)

Der Frühling naht und es zieht uns nach draußen. Was gibt es schöneres, als sich beim geselligen Zusammensitzen mit guter Musik beschallen zu lassen? Daher haben wir für euch den Riva Turbo X Bluetooth-Lautsprecher genauer unter die Lupe genommen. Ob sich die Investition von knapp 300 Euro lohnt, erfährt ihr in unserem ausführlichen Riva Turbo X Test.

Riva Turbo X Design und Verarbeitung

Der Riva Turbo X kommt in einem edlen weißen und silbernen Design daher. Die Ober- und Unterseite des Lautsprechers besteht aus glänzendem Kunststoff. Zwischen den Kunststoffdeckeln befindet sich ein Metallgitter, welches nicht scharfkantig ist. Insgesamt wirkt der Riva Turbo X sehr hochwertig und gut verarbeitet.

Riva Turbo X (Bild: Übergizmo)

Das Gehäuse ist rund 22 Zentimeter lang, 8 Zentimeter breit und 9 Zentimeter hoch. Wiegen tut der rechteckige Lautsprecher knapp 1,5 Kilogramm und somit noch leicht zu transportieren. Auf der Oberseite befinden sich neben dem Logo noch beleuchtete Tasten. Der Powerbutton, das Bluetooth-Zeichen, Stummschalttaste und  die Lautstärketasten erklären sich von selber.

Doch was bedeutet diese kuriose S-Taste oder die T-Taste? Die S-Taste aktiviert den Surround-Sound des Bluetooth-Speaker. Hier lässt sich also durch Tastendruck die Sound Qualität steigern. Die T-Taste steht für Turbo, wie der Name des Riva Turbo X schon sagt.

Auf der Rückseite befinden sich ein 3,5-Millimeter-Aux-Eingang, ein Micro-USB-Port, ein Stecker zur Verbindung von iPad oder iPhone und ein 19V DC Eingang für Ladekabel. Schade, dass der Riva Turbo X ein eigenes Ladekabel benötigt. Außerdem befindet sich hier noch ein kleiner türkisener Knopf, der die Batterie an- und ausschaltet. Dieser ist besonders nützlich, um den Akku zu schonen, beim Betrieb mit dem Stromkabel. Auch eine kleine LED zur Akkukapazität ist mit an Bord.

Riva Turbo X (Bild: Übergizmo)

An der Unterseite befinden sich neben dem Herstellerdaten noch zwei türkisene Silikonfüße, die dem Riva Turbo X rutschfest auf jeden Untergrund stellen. Besonders nett finde ich das abnehmbare Silikoncover, welches auf die Ausgänge an der Rückseite passt. So lassen sich die Eingänge beim Betrieb im Freien vor Staub und Schmutz schützen.

Riva Turbo X (Bild: Übergizmo)

Sound

Der Sound des Riva Turbo X überzeugt. Trotz seiner kompakten Größe bietet er satte Leistung. Die Töne sind klar, kraftvoll und ohne Rauschen. Gerade bei der Lautstärke hat der Riva Turbo X einiges auf dem Kasten. Wird die Turbo-Taste aktiviert erklingt ein „WROOOM“ und die Akustik verändert sich. Die Powersteigerung ist deutlich hörbar.

Riva Turbo X (Bild: Übergizmo)

Etwas enttäuscht waren wir jedoch vom Surround-Sound-Knopf. Obwohl die nette Dame den Surround-Sound ankündigte, haben wir ihn leider nicht so deutlich wahrgenommen. Insgesamt hat uns der Riva Turbo X mit seinem Sound überzeugt. Vor allem die maximal Lautstärke und der klare, kraftvolle, satte Klang sind erstaunlich für so eine relativ kompakte Box.

Akkulaufzeit des Riva Turbo X

Im Punkt Akkulaufzeit ist der Riva Turbo X ein absoluter Spitzenreiter. Der Hersteller gibt an, dass der Lautsprecher bei 75dB 26 Stunden lang durchhält. Wir können nur sagen, dass unser Test eine Wahnsinnslaufzeit bestätigt. Es scheint realistisch, dass der Riva Turbo X tatsächlich auf 26 Stunden kommt.

Praktisch ist auch, dass das Smartphone oder Tablet über den Micro-USB-Anschluss aufgeladen werden kann. Durch den iPhone/iPad-Anschluss lassen sich sogar zwei Geräte gleichzeitig mit neuer Energie versorgen. Bei der Akkuleistung übertrifft der Riva Turbo X alle bisher von uns getesteten Bluetooth-Speaker. Zum Beispiel kommt der Bose Soundlink Mini II in unserem Test nicht mal auf die Hälfte der Akkulaufzeit.

Riva Turbo X (Bild: Übergizmo)

Mobilität

Mit seinen 1,5 Kilogramm ist der Riva Turbo X noch sehr transportabel. Die Akkulaufzeit sollte unterwegs keinerlei Probleme verursachen. Die Silikonfüße machen in stand- und rutschfest und das Silikoncover schützt die Anschlüsse vor Staub, Sand, Schmutz und Wasser. Allerdings ist der Riva Turbo X insgesamt nicht wasserfest, was viele Bluetooth-Lautsprecher aufweisen. Wie zum Beispiel der UE Boom 2, denn wir für euch auch schon ausführlich getestet haben. Handy oder Tablet lassen sich problemlos laden, nur zum Aufladen des Lautsprechers solltet ihr das Ladekabel nicht vergessen.

Telefonieren

Telefonieren ist einwandfrei möglich. Einfach per Bluetooth verbinden, den Anruf entgegen nehmen und dank dem Telefon-Freisprechmodus mit Geräuschkompensation ist die Klangqualität hervorragend. Stundenlanges freihändiges Quatschen wird so gesichert. Andere Bluetooth-Speaker wie zum Beispiel der Teufel Rockster XS verfügen über keinen Freisprechmodus. Auch diesen haben wir für euch getestet.

(Bild: Übergizmo)

Fazit

Der Riva Turbo X ist ein super Bluetooth-Speaker. Er kommt kompakt, nicht zu schwer und in schlichten aber edlen Design daher. Die scheinbar unendliche Akkukapazität ist natürlich der Knaller. Nicht so überzeugt sind wir von der Surround-Sound-Qualität. Außerdem ist der knapp 300 Euro teure Bluetooth-Speaker nicht wasserfest und damit nicht unbedingt für jeden Außenbereich geeignet. Auch dass das Ladekabel keinen Micro-USB-Anschluss hat ist etwas unpraktisch, doch hier meckern wir schon auf hohem Niveau. Insgesamt ist der Riva Turbo X ein empfehlenswerter Lautsprecher.

Pro / Con

(Bild: Übergizmo)

Akkulaufzeit – Der Wahnsinn!

(Bild: Übergizmo)Ladefunktion für Smartphone und Tablet

(Bild: Übergizmo) super Lautstärke

(Bild: Übergizmo) gute Verarbeitung

(Bild: Übergizmo) guter Freisprechmodus

(Bild: Übergizmo)

nicht wasserfest

(Bild: Übergizmo) eigenes Ladekabel

(Bild: Übergizmo) Silikoncover schützt Anschlüsse nicht perfekt

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