AirVisual Node zeigt dir, wie sauber deine Luft ist

(Screenshot: NetMediaEurope)

Die Luftqualität ist vor allem in Städten häufig schlecht und gesundheitsschädlich. Um diesen Missstand zumindest sichtbar zu machen, soll ein Gadget die Qualität der Luft messen.

Zum Glück ist „Der Lorax“ nur eine Kindergeschichte von Dr. Seuss und es gibt keinen gierigen O´Hare, der in einer Welt aus Plastik frische Luft aus Kunststoffflaschen verkauft – noch nicht. Oder zumindest nicht bei uns. In China kann man schließlich tatsächlich Luft käuflich erwerben, was mich, bei den vielen in Smog gehüllte Städten, leider kaum wundert.

Luftverschmutzung ist auch im Jahre 2016 noch ein enormes urbanes Problem, nahezu jeder kennt die Bilder aus Peking oder anderen Großstädten, in denen Menschen wie selbstverständlich Schutzmasken vor dem Gesicht haben. Dass die Luft dort schlecht ist, bezweifelt niemand.

Um auch andernorts über die Luftqualität Bescheid zu wissen, könnte mittlerweile moderne Technologie eingesetzt werden. Im Rahmen eines Indiegogo-Projektes mit dem Namen „AirVisual Node“ wird genau dies versprochen. Das Gerät sei der präziseste, erhältliche Luftqualitätsanzeiger für Verbraucher.

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Der Node soll die Schwebstaubbelastung anzeigen, also Fein- oder Grobstaub, aber auch die Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen sowie den CO²-Gehalt der Luft. Die Ergebnisse zeigt das Gerät auf einem fünf Zoll großen LED-Bildschirm an. Dazu zählen auch Daten zur Luftqualität von offiziellen Sensoren an verschiedenen Stellen, um eine regionale dreitägige Luftqualitätsvorhersage zu gewährleisten.

Selbstverständlich gibt es dafür auch eine App. Sie zeigt die Daten auf dem Mobilgerät an und teilt durch Alarme mit, wenn sich die Luft um einen bestimmten Wert verschlechtert hat. Der AirVisual Node soll letztendlich für 200 Dollar erhältlich sein und ist derzeit für 149 Dollar auf Indiegogo vorbestellbar. Als Liefertermin wird April 2016 angegeben.

Insgesamt: Tolle Idee, die die oft nicht sichtbaren Nebenwirkungen unserer technischen Welt bewusst macht. Noch besser wäre es allerdings, wenn wir uns um Feinstaub gar keine Gedanken machen müssten.

Tags :Via:Edwin Kee, Übergizmo.com

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