[Umfrage] Actioncams: Männer filmen Sport und Frauen ihre Reisen

Actioncam (Bild: Rollei)

Rollei hat sich gefragt, wofür Anwender die immer beliebteren Actioncams benutzen. Dazu führte das Unternehmen Ende 2015 eine Verbraucher-Umfrage mit 500 Teilnehmern in Deutschland durch und erlangte erstaunliche Ergebnisse.

Verkaufszahlen belegen, dass Actioncams immer populärer werden. Die für Extrem-Sportaufnahmen gedachten robusten Kameras erreichen mittlerweile ein breites Publikum. Daher hat sich der Stativ- und Kamera-Hersteller Rollei mit der Frage beschäftigt, wofür Nutzer ihre Actioncams eigentlich einsetzen. Sie führten eine Umfrage mit 500 Teilnehmer zwischen 18 und 55 Jahren durch.

Bei der Frage, was die größten Vorteile von Actioncams sind, waren sich alle einig. Die Robustheit und Flexibilität von den Kameras macht sie zum idealen Begleiter. Junge Frauen schätzen auch besonders die Handlichkeit der Kameras, so dass sie leicht zu transportieren sind und in die Handtasche passen.

Die 500 Teilnehmer wurden gefragt wofür sie ihre Action-Kamera eigentlich hauptsächlich benutzen. 32 Prozent antworten mit Videoaufnahmen im Sportbereich, was auch die naheliegende Antwort war. Doch fast genauso viele Anwender, nämlich 31 Prozent, nutzen ihre Actioncam um ihren Urlaub oder ihre Reise zu filmen.

Umfragegrafik (Bild: Rollei)

Dabei gab es eine interessante Erkenntnis bezüglich der Geschlechter. Männer filmen hauptsächlich ihren Sport (35 Prozent). An zweite Stelle folgt mit 27 Prozent das Reisen. Frauen hingegen verwenden die Actioncams anders. 36 Prozent der Frauen nutzen sie auf Reisen. Die befragten Frauen im Alter von 18 bis 24 Jahren wählten Reiseaufnahmen sogar mit 52 Prozent auf Platz Eins. Sportaufnahmen sind den Damen nicht so wichtig, allerdings Fotografieren sie häufiger mit den Kameras als Männer (Frauen 16 Prozent / Männer 12 Prozent).

Erstaunliche Ergebnisse ergab die Umfrage im Zusammenhang mit Kindern und Actioncams. Denn obwohl die Actioncams so robust sind, wollen die meisten Befragten sie keinen Kindern in die Hand geben. Die befragten Frauen zwischen 18 und 24 Jahren gaben mit 9 Prozent an die Kameras an Kinder auszuhändigen. Die restlichen Befragten bleiben bei diesem Thema skeptisch.

Actioncam (Bild: Rollei)

„Was uns überraschte, war die Zurückhaltung, Actioncams auch Kindern in die Hand zu geben. Hier sehen wir eindeutig eine Alternative zum Handy oder Smartphone, gibt es doch schon sehr günstige und vor allem robuste und kinderleicht zu bedienende Actioncams. Aber eines erscheint deutlich: Egal ob bei einer noch unbekannten Extremsportart oder im Alltag – die Actioncam wird auch 2016 ihren Siegeszug fortsetzen“, sagte Thomas Güttler, Geschäftsführer von Rollei.

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