Wir haben die Arlo Wire-Free und Arlo Q ausgecheckt

(Foto: Übergizmo)

Netgear hat letztes Jahr die Haus-Überwachungskamera Arlo Wire-Free vorgestellt. Auf dem MWC kam jetzt die Arlo Q hinzu. Diese ist im Gegensatz zur Wire-Free kabelgebunden, trumpft aber dafür mit anderen Features auf. Wir haben uns beide auf dem MWC in Barcelona angesehen.

Arlo Wire-Free / Arlo Q auf dem MWC 2016

Bild 1 von 8

Arlo Q (Foto: Übergizmo)

So sehen die Arlo Wire-Free und Arlo Q aus

Arlo ist Netgars Produktsparte für Haussicherheit und stellt Überwachungskameras her, die man einfach bedienen kann. Auf der MWC konnten wir beide Varianten unter die Lupe nehmen.

Arlo Wire-Free ist eine kabellose Sicherheitskamera

Die Arlo Wire-Free ist eine robuste Funk-Kamera, die für den Aussen und Inneneinsatz gedacht. Sie kann mit den Mounts nahezu überall angebracht und filmt dann in 720p. Sie nutzt zur Stromversorgung keinen Akku sondern vier Batterien und soll damit Monate halten. Das ist sogar relativ wahrscheinlich, denn die Wire-Free filmt nicht durchgängig. Sie nimmt erst dann auf, wenn sich etwas in ihren 110 Grad weiten Sichtfeld bewegt.

Die Camouflage-Variante der Arlo Wire-Free auf dem MWC 2016(Foto: Übergizmo)

Die Camouflage-Variante der Arlo Wire-Free auf dem MWC 2016 (Foto: Übergizmo)

Die Wire-Free kommt in verschiedenen Farben und soll somit unauffällig platziert werden können. Weiß für die Hauswand, schwarz und dunkle Ecken und das Militär-Camouflage für das Anbringen in der Natur. Die Einsatzmöglichkeiten sind also durchaus vielfältig. Die Wire-Free wird über eine Basisstation angesteuert und kann mit der kostenlosen App bedient werden. Kostenpflichtige Backup-Pläne für die Aufnahmen und Pakete mit mehreren Kameras bietet Netgear ausserdem an.

Die Arlo Q ist die neueste Kamera von Netgears Sicherheitssparte

Die Arlo Q ist das neuste Modell von Arlo und nimmt im Gegensatz zur Wire-Free in Full HD auf. Zudem bietet sie die Möglichkeit, im Dauerbetrieb aufzuzeichnen, was aber ein Upgrade voraussetzt. Immerhin werden die jeweils letzten sieben Tage in der Cloud von Arlo gespeichert. Das ist übrigens bei der Wire-Free auch so.

Die Arlo Q Haus-Sicherheitskamera auf dem MWC 2016 in Barcelona (Foto: Übergizmo)

Die Arlo Q Haus-Sicherheitskamera auf dem MWC 2016 (Foto: Übergizmo)

Der Blickwinkel der Arlo Q ist mit 130 Grad ebenfalls größer als der der Wire-Free. Zudem kann die Arlo Q auch so konfiguriert werden, dass sie aufzeichnet, wenn sie Geräusche wahrnimmt. Die Wire-Free wird nämlich leider ohne Audioaufzeichnung ausgeliefert.

Einen Nachteil hat die Q jedoch: Sie braucht ein Kabel. Und ist somit nur noch bedingt mobil. Der Hersteller zeichnet sie deshalb auch ausdrücklich als Indoor-Kamera aus, auch weil sie nicht für widrige Wetterbedingungen gebaut wurde. Oder einen Akku hat.

Wie seht ihr das? Würdet ihr die Kamera als Sicherheitssystem einsetzen? Oder reicht euch das, was die NSA über euch sammelt an Totalüberwachung aus?

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising