Epsons Moverio BT-300-Brille im Eyes-On

(Foto: Übergizmo)

Während Google mit seiner Glass noch auf sich warten lässt, drängen anderen Hersteller auf den Markt. Epson will aus Googles Fehlern lernen und bringt jetzt mit der Moverio BT-300 seine nächste Version heraus. Wir haben die Brille auf dem MWC aufgesetzt und sagen euch, wie sie aussieht.

Epson Moverio BT-300 auf dem MWC 2016

Bild 1 von 6

Epson Moverio BT-300 (Foto: Übergizmo)

Wir haben die Epson Moverio BT-300 ausprobiert

Epson bringt mit der Moverio BT-300 das neuste Modell seiner mit Smart Glasses bezeichneten Serie heraus. Die Brille ist extra so gebaut, dass sie auch von Brillenträgern über dem Gestell getragen werden kann.

An der rechten Seite ist eine fünf Megapixel-Videokamera eingebaut. Diese hat eine LED, die blinkt, wenn gerade eine Aufnahme stattfindet. Das soll vermutlich der Diskussion und den Bedenken vorbeugen, die nach dem Erscheinen des Google Glass-Prototyps aufkamen. Stichwort: Unerlaubte Aufzeichnungen.

Die Kamera der Epson Moverio BT-300 (Foto: Übergizmo)

Die Kamera der Epson Moverio BT-300 (Foto: Übergizmo)

Im Gegensatz zu Google Glass hat die Moverio BT-300 zwei Displays. Diese zeigen selbst zeigen nichts an, sondern werden über zwei OLED-Projektoren von der Seite mit Bildern befeuert. Die Auflösung beträgt für jedes Auge 1280 x 720 Pixel.

Schön ist auch, dass die Brille im Vergleich zum Vorgänger nochmal leichter geworden ist. Mit 80 Gramm ist sie zwar immer noch etwa doppelt so schwer, wie eine normale Brille. Dafür ist aber auch jede Menge Technik in der Moverio BT-300 verbaut.

Die Technik der Epson Moverio BT-300 Smart Glasses

Der Löwenanteil der Hardware befindet sich dabei in einer kleinen schwarzen Box, die per Kabel mit der Brille verbunden wird. In der Box werkelt ein Intel Atom x5-Prozessor mit vier 1.44 GHz starken Kernen und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Das Betriebssystem ist, wie könnte es anders sein, Android in der Version 5.1. WLAN und Bluetooth sind natürlich auch mit an Bord.

Das Herzstück mit der Hardware der Epson Moverio BT-300 (Foto: Übergizmo)

Das Herzstück mit der Hardware der Epson Moverio BT-300 (Foto: Übergizmo)

Laut Epson sind damit auch ressourcenhungrige Anwendungen problemlos möglich. Neben Filmen, Mails und dem, vom Smartphone Gewohnten, ist vor allem Augmented Reality interessant. Also die Erweiterung der Realität mit Zusatzinformationen.

Beispielsweise die Navigation mit Google Maps, wenn man zu Fuß unterwegs ist. Oder auch einfach die Einrichtung der Wohnung mit einigen Gemälden von van Gogh. Dafür bietet der Akku laut Epson Power für bis zu sechs Stunden.

Was haltet ihr von der Brille? Gimmick oder echte Konkurrenz zu den Virtual Reality-Brillen, die nicht mehr weit weg sind von der kritischen Masse? Schreibt uns auch gerne eure Ideen in die Kommentare, welche Apps ihr euch wünschen würdet.

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising