MWC 2016: So funktioniert die Kamera des Galaxy S7

(Bild: Samsung)

Samsung hat verraten, wie die Kamera beziehungsweise der Bildsensor aus dem Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge arbeiten. Vor allem die Dual-Pixel-Technik ist dabei interessant, weil sie bei schlechtem Licht recht ordentliche Bilder und einen zuverlässigen Autofokus mit sich bringen soll.

Samsung Galaxy S7 & S7 Edge: Die 30 besten Tipps und Tricks

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Samsung Galaxy S7 & S7 Edge: Die 30 besten Tipps und Tricks
Wir haben für euch unsere besten 30 Tipps und Tricks rundum das Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge in einer Galerie zusammengestellt. In den folgenden 30 Bildern erfahrt ihr beispielsweise, wie ihr die App-Shortcuts auf dem Sperrbildschirm ändert oder ein unabsichtliches Einschalten des Bildschirms in der Hosentasche verhindert.

Die Kamera des Galaxy S7 /Edge ist recht lichtempfindlich, wozu die f/1,7-Blende des Objektivs beiträgt aber auch die Pixel, denn sie sind größer als beim S6. Eigentlich hört es sich wie ein Nachteil an, dass die neue Smartphonegeneration nur noch 12 statt wie zuvor 16 Pixel aufnimmt, doch Samsung verteidigt diesen Schritt. So konnte die Größe der einzelnen Bildpunkte um 56 Prozent erhöht werden. So soll mehr Licht eingefangen werden.

Eine höhere Bildschärfe verspricht Samsung auch durch einen überarbeiteten Phasenerkennungs-Autofokus. Er nutzt alle Pixel des Dual-Pixel-Sensor, statt nur 5 Prozent der Bildpunkte wie bei einem traditionellen Bildsensor. Zusätzlich besteht jedes Pixel aus zwei Photodioden. „Die Dual-Pixel-Technologie, die in ausgesuchten High-End-DSLR-Kameras und eben dem Galaxy S7 zum Einsatz kommt, sendet Licht von der Linse an zwei separate Bildsensoren, um die Schärfe anzupassen, ähnlich wie es das menschliche Auge macht. Nur etwa ein Prozent der Pixel des Galaxy S6 waren in der Lagen, Phase und Kontrast zu erkennen, während es beim neuen Gerät 100 Prozent können“, teilt Samsung mit.

Eine weitere Neuerung, die Samsung mit dem Galaxy S7 einführt, sind Panoramaaufnahmen von bewegten Objekten. „Die resultierenden Bilder sind so klar und lebendig wie Videos“, schreibt Samsung. „Durch einfaches Wischen oder Bewegen des Geräts kann der Nutzer die Bewegungen der Panoramaaufnahme betrachten.“

Als Hyperlapse wiederum bezeichnet Samsung die für Smartphones weiterentwickelte Funktion für Zeitrafferaufnahmen. Sie soll mehrstündige Aufnahmen auf wenige Sekunden reduzieren, um auch geringste Bewegungen eines fotografierten Objekts wiedergeben zu können. Hyperlapse passt nach Herstellerangaben die Aufnahmegeschwindigkeit automatisch an die Bewegung des Objekts an. Der digitale Bildstabilisator vDIS soll zudem Bewegungen der Kamera minimieren und ein stabiles Zeitraffervideo ermöglichen.

Die Kamera auf der Vorderseite des Galaxy S7 hat Samsung mit einer Selfie Flash genannten Funktion ausgestattet. Bei schlechten Lichtverhältnissen (weniger als 20 Lux) kann der Nutzer das AMOLED-Display des Smartphones als Kamerablitz einsetzen. Durch die größere Oberfläche soll es zudem eine gleichmäßigere und weichere Ausleuchtung ermöglichen als ein herkömmlicher LED-Blitz. Zudem können Helligkeit und Ausrichtung des Display-Blitzes angepasst werden, um eine möglichst natürliche Ausleuchtung zu erreichen.

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Das Galaxy S7 und das Galaxy S7 Edge lassen sich hierzulande bereits seit Anfang der Woche vorbestellen. Wer bis zum 10. März eines der Modelle ordert, erhält Samsungs Virtual-Reality-Brille Gear VR im Wert von 99 Euro kostenlos dazu. Zudem erhalten Vorbesteller die in den Farben Weiß, Schwarz und Gold erhältlichen Geräte drei Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart am 11. März.

Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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