Benzin aus der Luft: Wissenschaftler stellen Verfahren vor

(Bild: Metropolico.org / Flickr / cc-by-sa-2.0)

Wissenschaftler stellen ein einstufiges Verfahren vor, mit dem Treibstoff aus CO2 gewonnen werden kann.

Ingenieure und Chemiker der University of Texas in Arlington entwickelten eine Methode mit dem sich Kohlendioxid und Wasser in einem Schritt in flüssigen Kohlenwasserstoff umwandeln lässt. Dieser flüssige Treibstoff ließe sich direkt in klassischen Verbrennungsmotoren verwenden. Für den Prozess benötigen die Wissenschaftler im Wesentlichen hohen Druck, gebündeltes Licht und Hitze.

Da für die Treibstoffgewinnung durch dieses Verfahren Kohlendioxid aus der Luft verwendet werden kann, könne die Technologie eine nachhaltige und kostengünstige Technologie darstellen, welche auf fossile Ressourcen weitestgehend verzichte. Dafür müsse die benötigte Energie in Form von Wärme und UV-Strahlung lediglich aus dem Sonnenlicht gewonnen werden.

Energie für den Prozess kommt aus der Sonne

Genügend große Sonnenkollektoren, die das Licht bündeln und konzentriert in die Prozess Apparatur einbringen, könnten die Energie bereitstellen. Für das Verfahren benutzen die Forscher einen röhrenförmigen Durchflussreaktor. Im Innern wir eine Temperatur von 180 bis 200 Grad Celsius benötigt. Dabei herrscht ein Druck von bis zu sechs Bar. In dieser Umgebung befindet sich ein Heizstab, welcher die Temperatur kontrolliert und ein Katalysator.

Der Katalysator besteht aus einem weißen Pulver aus Titanoxid und Kobalt. Innerhalb des Systems vermischen sich Wasser und Kohlendioxid. Mit Hilfe von UV-Leuchten, welche um den Reaktor positioniert sind, erwärmen und bestrahlen sie den Prozess mit etwa 1000 Watt. Damit lösen die Wissenschaftler den Prozess aus, in dem sich aus CO2 und Wasser Kohlenwasserstoffketten mit einer Länge von bis zu 13 Kohlenstoffatomen synthetisieren lassen.

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In ihrem Paper Proceedingsof the National Academy of Sciences stellt das Forscher-Team weitere Möglichkeiten ihres Verfahrens vor, mit Hilfe dessen sich sogar noch höherwertige Kohlenwasserstoffe herstellen lassen sollen. Von einer kommerziellen Nutzung ist das Verfahren allerdings noch ein ganzes Stück weit entfernt. Besonders der Katalysator reagiere noch nicht auf das breite Frequenzspektrum des Sonnenlichts. Erst so könne der Wirkungsgrad des Verfahrens um Größenordnungen gesteigert werden. So das Team.

(Bild: Metropolico.org / Flickr / cc-by-sa-2.0)

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Tags :Quellen:Technology Review
  1. Tolle Idee, wie wäre es statt dessen mal das H2O zu spalten und H + O2 zu verbrennen, ich kann mir nicht vorstellen das es Technisch mittels Frequenzen nicht möglich sein kann, diese Trennung hervor zu rufen.
    Und nein ich meine kein Braungasreaktor.
    Es könnte so einfach sein, aber damit würde das Abhängigkeitsverhältniss, dass die Energieversorger geschaffen haben zusammen brechen und sowas wird nie geschen.

    1. Oh ja, Herr Prof. Dr. in Elektrochemie! Könnten Sie bitte Ihre Idee ausführlicher erklären und beweisen? Was für ein Katalysator sollte man verwenden? Was für ein Wirkungsgrad hat es, wie hoch ist die TOF, Deactivation? Geht nicht?

      Erbärmlich! Bin sicher du kannst sogar nicht die grundlegenden thermodynamischen Verhältnisse der Reaktion berechnen!

      Du bist ein klares Beispiel von purer, wissenschaftlicher Ignoranz, die heutzutage Leute nach dem Lesen so eines Artikeln verwenden.

      Zur Uni gehen, Titel holen! Sonst Klappe halten!

  2. Und dieser Sorte von sensationalistischer Journalismus trägt zu idiotische Meinungen bei! „Wissenschalftler können Blei in Gold umwandeln!“… „Ewiges Leben für alle!“… und die Kosten und Ausbeute verschwinden im Hintergrund.

    Verantwortung meine Herren! VERANTWORTUNG!

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