Fliegende Roboter: Sie inspizieren und warten Roboter

(Bild: DLR)

Dieser Roboterarm mit sieben Freiheitsgraden soll künftig andere Roboter inspizieren und warten können. Dafür soll er wie hier an einem autonomen Lasten-Copter-System installiert werden.

Bisher hatten autonome Roboter, die zum Beispiel Kilometer lange Pipelines inspizieren noch Science-Fiction-Charakter. Doch längst sind diese Szenarien in der Realität angelangt. Mit Magneten hangeln sie sich durch schwer zugängliche Strukturen und verrichten zuverlässig und präzise Arbeiten, die für menschliche Arbeiter unzumutbar wären.

Doch auch Roboter sind nicht unfehlbar. Vor allem können Systeme ausfallen oder Verschleißteile ihren Dienst versagen. In solchen Fällen war bisher der Mensch unentbehrlich. Inspektion und Wartung obliegen dem menschlichen Geschick und auch Gespür. Doch auch das soll sich ändern. Zu diesem Zweck zeigt das DLR-Institut für Robotik und Mechatronik aus Oberpfaffenhofen, Deutschland wie Roboterarme an Copter-Drohnen solche Arbeiten erledigen könnten.

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In einem Video wurde das Greifen eines Wartungsroboters beispielhaft demonstriert. Dazu wurde einem Doppelrotor-Hubschrauber der Firma SwissDrones ein Roboter-Arm mit sieben Freiheitsgraden montiert. Roboter-Arme dieser Art werden in der Industrie für verschiedenste Arbeiten eingesetzt. Bekannt sind sie vor allem aus der Automobilfertigung.

Ein solches Aeroarm-System könnte nicht nur an der Erdoberfläche eingesetzt werden. Satellitenwartung und der Bau von Habitaten auf fremden Planeten fallen ebenso in das zukünftige Anwendungsspektrum der neuen fliegenden Roboter-Arme.

Video vom Demonstrationsflug der Roboter-Arm-Drohne

(Bild: Screenshot aus verlinktem Video)

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