Telekom will T-Mobile USA nicht mehr verkaufen

(Bild: Shutterstock)

Die Geschäfte in den USA laufen so gut, dass T-Mobile USA nicht mehr verkauft werden soll. Außerdem steht eine Frequenzauktion in den USA an, bei der die Deutsche Telekom unbedingt dabei sein will.

In den USA werden von der FCC ab Ende März 2016 ungenutzte Mobilfunkfrequenzen meistbietend versteigert. Die Unternehmen, die mitbieten, dürfen während dieser Zeit keine Zusammenschlüsse oder Partnerschaften in die Wege leiten, berichtet Reuters.

T-Mobile USA, das zu 65,4 Prozent der Deutschen Telekom gehört, will nach eigenen Angaben bis zu 10 Milliarden Dollar in den Kauf neuer Mobilfunkfrequenzen investieren. Im vergangenen Jahr hatte die Auktion von AWS-3-Funkbändern einen Erlös von 44,9 Milliarden Dollar eingebracht.

Die Deutsche Telekom wollte sich dem Bericht zufolge nicht zu den Verkaufsplänen für ihre US-Tochter äußern. Das Bonner Unternehmen sucht allerdings schon seit mehreren Jahren einen Käufer für sein Geschäft in den Vereinigten Staaten. 2014 war ein Einstieg des US-Konkurrenten Sprint am Widerstand der US-Behörden gescheitert. 2015 verliefen zudem Gespräche mit dem Kabelnetzbetreiber Dish Network erfolglos.

Im vierten Quartal 2015 gewann T-Mobile USA 2,1 Millionen neue Kunden hinzu. Der Nettogewinn verdreifachte sich auf 297 Millionen Dollar, während die Bruttomarge um fünf Punkte auf 35 Prozent zulegte. Die Deutsche Telekom betonte dem Bericht zufolge stets, sie stehe nicht unter Druck, ihr US-Geschäft zu veräußern, sei aber offen für alle Angebote.

Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising