iOS 9.3 soll Mitarbeiter vor Firmenspionage warnen

(Bild: Apple)

iOS 9.3 besitzt auch eine Funktion, die Mitarbeiter vor Firmen warnt, die Diensthandys und Tablets ausspionieren können. Außerdem können die Firmen festlegen, dass Apps unverrückbar auf dem Bildschirm liegen und nicht in Ordner geschoben werden können.

iOS 9.3 erhält zusätzliche Kontroll- und Verwaltungsfunktionen für Firmen. Damit lassen sich Apps auf dem Homebildschirm festpinnen und die Installation einzelner Apps verbieten oder erlauben.

Außerdem soll sich festlegen lassen, ob bestimmte Browser-Lesezeichen auf dem Homescreen als Shortcut abgelegt werden. Dazu benötigt das Unternehmen einen OS-X-Server. Außerdem müssen auf dem Telefon der Profile Manager und die Supervision-Funktionen aktiviert sein.

Außerdem lässt sich künftig vom Administrator verhindern, das bestimmte Apps aus dem App Store auf das Firmen-iPhone heruntergeladen werden. Ebenfalls zentral festlegbar ist, in welcher Form und mit welcher Frequenz Nutzer Benachrichtigungen auf ihrem iPhone erhalten.

Einen Veröffentlichungstermin für die finale Version von iOS 9.3 hat Apple noch nicht genannt. Teilnehmer von Apples öffentlichem Betaprogramm können aber bereits eine Vorabversion testen, die übrigens auch die von Reddit-Nutzern geschilderten Probleme mit iOS-Geräten im Zusammenhang mit einer falschen Datumseinstellung beheben soll.

Mit den Neuerungen für Administratoren geht Apple den spätestens mit der Partnerschaft mit IBM im Sommer 2014 eingeschlagenen und durch eine ähnliche Vereinbarung mit Cisco ein Jahr später bekräftigten Weg weiter, den Anforderungen von Firmen an Mobilgeräte und Mobilbetriebssysteme Rechnung zu tragen. Zuvor waren die Zugeständnisse an IT-Administratoren minimal und Apple berief sich stets darauf, Produkte für Consumer anzubieten – auch wenn die letztendlich zu einem großen Teil in Firmen genutzt wurden. Inzwischen wirbt der Hersteller aber selbst für den Einsatz seiner Geräte in Firmen und bietet nach und nach immer mehr Funktionen dafür an.

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Tags :Quellen:Mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de

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