Android N: Nori als möglicher Beiname und kleinere Design-Änderungen

(Foto: Übergizmo)

Android N wird Google voraussichtlich im Mai auf seiner Entwicklerkonferenz I/O vorstellen. Als heiße Kandidaten für die Süßigkeiten, die dem Nachfolger von Android 6.0 Marshmallow seinen Namen verleihen könnten, wurden bislang "Nougat" und "Nutella" gehandelt.  Googles Senior Vice President von Android wirft nun Nori mit in den Topf. Oder will er die Android-Fan-Gemeinde nur an der Nase herumführen?

Lockheimer schreibt via Twitter, dass er von einer „mit der Sache vertrauten Quelle“ erfahren habe, dass „Nori nicht nur gesund, sondern auch sehr schmackhaft“ ist. Nori sind Speisealgen und kommen unter anderem als Ummantelung für Sushi zum Einsatz.

(Screenshot: Übergizmo)

Eine klassische Süßigkeit wie etwa Lollipop oder Marshmallow sind Nori – zumindest im europäischen Raum –  zwar nicht, sie schmecken aber leicht süßlich und sind auch als Snack in getrockneter und gerösteter Form erhältlich. Theoretisch könnten sie also als Beiname für Android N infrage kommen. Wirklich vorstellbar ist dies aber irgendwie nicht. Gut möglich, dass Lockheimer die Android-Fan-Gemeinde mit seinem Tweet auch nur an der Nase herumführen will, denn dass Nori im Zusammenhang mit Android N steht, erwähnt er nicht explizit.

(Bild: <a href="http://www.androidpolice.com/2016/02/29/exclusive-an-early-look-at-android-ns-redesigned-notification-shade-and-quick-settings-panel/">Android Police</a>, Screenshot: CNET.de).

(Bild: Android Police, Screenshot: CNET.de).

Darüber hinaus sind bereits erste Details zu dem neuen Android-Betriebssystem durchgesickert. Die Benachrichtigungen, Quick Settings und Systemeinstellungen von Android N werden Artikeln von Android Police zufolge mit einem leicht überarbeitetem Design kommen.

In Android N gehen die Benachrichtigungen über die komplette Bildschirmbreite. Zudem ist die Trennung zwischen den einzelnen Benachrichtigungen weniger ausgeprägt. Jede Benachrichtigung informatiert beim Marshmallow-Nachfolger direkt über die App, die sie ausgelöst hat. Bislang lassen sich diese Informationen nur durch einen langen Fingertipp abrufen.

Weiterhin können Benachrichtigungen unter Android N im begrenzten Maße farbliche Textelemente anzeigen. Die App-Symbole sind außerdem kleiner und weniger offensichtlich. Über den Benachrichtigungen hält die neue Google-Betriebssystemversion eine Leiste mit Schaltern für Einstellungen bereit, wie sie schon bei den angepassten Oberflächen vieler Hersteller zu finden ist. Bei Google waren die Quick Settings bislang separat auf einem eigenen Bildschirm zu finden.

(Bild: <a href="http://www.androidpolice.com/2016/02/29/exclusive-an-early-look-at-android-ns-redesigned-notification-shade-and-quick-settings-panel/">Android Police</a>, Screenshot: CNET.de).

(Bild: Android Police, Screenshot: CNET.de).

Das Öffnen der Quick Settings hat Google durch eine gleitende Animation verschönert. Die Schnelleinstellungen füllen wie die Benachrichtigungen den kompletten Bildschirm aus. Die Symbole für die erweiterten WLAN- oder Bluetooth-Einstellungen haben in der Version, die Android Police gesehen hat, gefehlt. Über einen Button können die Quick Settings nun offenbar ohne Umwege vom Hauptbildschirm bearbeitet werden. Außerdem scheinen Nutzer die Quick Settings zumindest auf zwei Bildschirme verteilen zu können. Auf der zweiten Seite, die wie die Bildschirme des Homescreens per Fingerwisch zu erreichen ist, können beispielsweise weniger häufig genutzte Symbole platziert werden.

Ähnlich wie auch bei den Benachrichtigungen verzichtet Google in den Geräteeinstellungen auf eine Trennlinie zwischen den einzelnen Menüs wie WLAN, Bluetooth oder Datenverbrauch. Lediglich die verschiedenen Sektionen werden noch sichtlich separiert.

(Screenshots: Android Police)

(Screenshots: Android Police).

Der Status zentraler Einstellungen wird nun bereits auf dem Hauptbildschirm der Settings anzeigt, bevor Nutzer ein jeweiliges Menü anwählen. Unter dem Titel „Bluetooth“ weist Android N beispielsweise schon vor dem Öffnen der Einstellung den Status „deaktiviert“ aus. Die Schaltfläche Batterie informiert zum Beispiel über den aktuellen Akkustand und die voraussichtliche Laufzeit des Smartphones.

Außerdem integriert Google an erster Stelle der Geräteeinstellungen von Android N ein neues Drop-Down-Menü, über das Smartphone-Besitzer direkten Zugriff auf den Modus „Nicht stören“ erhalten und diesen anpassen können.

(Screenshots: Android Police)

(Screenshots: Android Police).

Die Navigation zwischen den verschiedenen Einstellungen erleichtert ein neues Menü, das per Fingerwisch über den linken Bildschirmrand auf den Schirm geholt werden kann. Es hält dieselben Einträge wie der Hauptscreen der Systemeinstellungen bereit. Per Fingertipp können Android-Nutzer dadurch aus den Untermenüs der Settings heraus bequemer andere Einstellungen aufrufen oder zum Homescreen der Geräteeinstellungen zurückwechseln.

Android Police weist drauf hin, dass die Informationen auf einer sehr frühen Version von Android N basieren und Google bis zur finalen Ausgabe des Betriebssystems noch Änderungen vornehmen könnte. Die von Android Police veröffentlichten Screenshots sind übrigens nicht original, sondern wurden anhand der ihnen vorgelegten Screenshots von Android N erstellt. „Sorry, wir können die tatsächlichen Screenshots nicht veröffentlichen“, so die Webseite. Anzeichen, dass Google den App-Drawer in seiner neuen OS-Ausgabe entfernt, liegen nicht vor, merkt der Artikel noch an.

Tags :Quellen:Android Police 1, 2Via:Mit Material von CNET.de

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