HTC One M9 Prime Camera Edition vorgestellt

(Bild: HTC)

Nein, dabei handelt es sich noch nicht um den Nachfolger des M9, sondern um einen weiteren Ableger des letztjährigen HTC-Flaggschiffes. Wie der Name HTC One M9 Prime Camera Edition schon vermuten lässt, liegt der Fokus des Gerätes auf einer verbesserten Kamera. Das Design ist identisch zum M9 aus dem letzten Jahr. 

Test: HTC One M9

Bild 1 von 32

HTC One M9

Das HTC One M9 (Prime Camera Edition) wird ab Ende April in Deutschland zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 429 Euro exklusiv bei Media Markt und Saturn erhältlich sein. Damit kostet es 320 Euro weniger als das One M9 zu seiner Markteinführung. Letzteres ist inzwischen aber online schon für rund 410 Euro erhältlich. Dieser Preis dürfte aber nochmals fallen, wenn der Nachfolger HTC 10 im April vorgestellt wird.

Das neue M9 kommt nun mit einer 13-Megapixel-Kamera mit einem optischen Bildstabilisator. Die Blende ist weiterhin f/2.2. Der OIS soll ungewollte Handbewegungen innerhalb von 0,125 Millisekunden erkennen und ausgleichen, so dass auch bei schlechten Lichtverhältnissen scharfe Aufnahmen möglich sind. Das normale M9 ist zwar mit einer höher auflösenden 20-Megapixel-Hauptkamera ausgestattet, bringt aber keinen optischem Bildstabilisator mit. In der Front sitzt nun eine lichtstärkere Ultrapixelkamera mit f/2.0-Blende und Weitwinkellinse, die sich besonders gut für Selbstporträts bei weniger Licht eignen soll.

Für die Bildbearbeitung liefert die HTC Corporation einige Tools mit. Die „Dynamic Sensing Engine“ soll automatisch Farbtöne im gesamten Bildbereich ausgleichen. Im Pro-Modus könnt ihr Bilder im RAW-Format bearbeiten und Aufnahmeeinstellungen wie Belichtungsniveau oder Weißabgleich manuell justieren.

Lies auch: HTC VIVE: DIE VR-BRILLE WURDE NACH 10 MINUTEN SCHON 15.000 MAL VORBESTELLT

Weitere Unterschiede betreffen den Prozessor. Die Prime-Camera-Edition wird nicht mehr von Qualcomms Octa-Core-Chip Snapdragon 810 mit 2 GHz Takt und Adreno-430-GPU angetrieben, sondern von MediaTeks 64-Bit-SoC Helio X10, dessen acht Kerne ebenfalls mit 2 GHz takten. Statt 3 GByte bietet das neue Modell aber nur noch 2 GByte DDR3-RAM. Der interne Speicher fällt mit 16 GByte halb so groß aus wie beim One M9. Er lässt sich aber weiterhin mittels MicroSD-Karte erweitern (theoretisch bis zu 2 TByte).

Als Betriebssystem ist beim One M9 (Prime Camera Edition) nun schon Android 6.0 Marshmallow ab Werk vorinstalliert, das wie üblich mit Sense 7 ergänzt wird. Mit dem MediaTek-Prozessor fällt zudem noch der Support für LTE Cat 9 mit bis zu 450 MBit/s im Download weg. Das One M9 Prime Camera Edition kann nur LTE Cat 4 mit bis zu 150 MBit/s. Außerdem müsst ihr auf einen Infrarotsensor verzichten.

Lies auch: SO SIEHT DAS NEUE HTC 10 AUS

Ansonsten ist die Ausstattung identisch. Als weitere Verbindungsmöglichkeiten sind UMTS mit HSPA+ (bis zu 42 MBit/s), Bluetooth 4.1, Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11ac sowie GPS und NFC vorhanden. Wie das One M9 kommt auch das neue Modell mit zwei frontseitigen Stereo-Lautsprechern, die HTCs BoomSound-Technologie unterstützen. Beim HTC 10 wird es diese nicht mehr geben.

Das Display ist nach wie vor 5 Zoll groß und löst mit einer Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel auf. An den Maßen von 14,5 mal 7 mal 0,96 Zentimeter und dem Gewicht von 158 Gramm ändert sich daher auch nichts. An der Akkukapazität von 2840 mAh hat sich ebenfalls nichts geändert. Eine Ladung reicht laut Hersteller im 3G-Betrieb für bis zu 13 Stunden Gesprächszeit und 658 Stunden Standby.

Tags :Quellen:HTCVia:Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising