WhatsApp: Speicher-fast-voll-Problem unter iOS gelöst

(Bild: WhatsApp)

Benutzer der WhatsApp-Version 2.12.14 haben öfter die Meldung "Speicher fast voll" von ihrem iPhone erhalten, obwohl dem gar nicht so ist. Nun gibt es eine neue Version von WhatsApp, die das Speicherverwaltungsproblem löst.

Eine unsauber programmierte Version von WhatsApp sorgte unter iOS-Nutzern für Irritationen. Die Messenger-App verbrauchte dadurch zuviel Speicher auf einigen Apple-Geräten. Mit WhatsApp Version 2.12.15 wurde der Fehler korrigiert.

Nach Installation der am 29. Februar veröffentlichten WhatsApp-Version 2.12.14 klagten zahlreiche iPhone-Nutzer, dass sie häufig die Fehlermeldung „Speicher fast voll“ angezeigt bekommen. Der Grund dafür war offenbar, dass die App einen Speicherbereich voll schrieb, den sie eigentlich nicht verwenden durfte.

Mit der jüngsten Version soll dieser Fehler nicht mehr auftreten. Sie steht seit Kurzem im App Store zum kostenlosen Herunterladen bereit. Der Download ist 56,7 MByte groß. Die App setzt mindestens iOS 6.0 voraus.

Bis auf die Fehlerbehebungen unterscheidet sich der neueste WhatsApp-Client nicht vom Vorgänger, der unter anderem die Möglichkeit einführte, neben Fotos und Videos auch Dokumente zu verschicken. Zunächst können über den üblichen Weg zum Versand von Anhängen ausschließlich PDF-Dateien an Kontakte weitergegeben werden.

In der iOS-App ist dazu lediglich das Pfeilsymbol anzutippen und im daraufhin angezeigten Menü „Dokument teilen“ auszuwählen. Unter Android tippt man im Chat auf das Büroklammer-Icon für Anhänge und wählt das dann eingeblendete neue Symbol „Dokument“ aus. Um dafür Platz zu schaffen, hat WhatsApp die bisherigen Icons für „Foto aufnehmen“ und „Video aufnehmen“ unter „Kamera“ zusammengefasst.

Lies auch: Per WhatsApp könnt ihr nun auch PDF-Dokumente an eure Kontakte senden

Andere Dateitypen als PDF werden Nutzern in dem gewählten Ordner aktuell nicht angezeigt, wenn sie ein Dokument als Anhang hinzufügen wollen. Außerdem funktioniert die Dokumentenweitergabe nur, wenn sowohl Sender als auch Empfänger die aktuellste Version von WhatsApp verwenden. Ist das beim Empfänger nicht der Fall, informiert die App darüber und weist darauf hin, dass der Kontakt WhatsApp aktualisieren muss, um Dokumente zu empfangen.

Zu den seit vergangenen Dienstag von Nutzern aus Deutschland und anderen zentraleuropäischen Staaten gemeldeten Störungen hat sich WhatsApp nach wie vor noch nicht geäußert. Anwender klagten zuletzt verstärkt über Programmabstürze, gescheiterte Updates und den verzögerten Versand von Nachrichten. Teilweise sollen auch ganze Chatverläufe verschwunden sein. Der letzte Eintrag des Twitter-Kontos WhatsApp Status, über das der Kurznachrichtendienst über Störungen informiert, datiert vom 22. Februar.

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Tags :Quellen:Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de

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