Xperia Z5: Sony beginnt mit weltweiter Verteilung von Android 6.0

(Bild: Übergizmo.de)

Wer ein Sony Xperia Z5, Z5 Premium und Z5 Compact sein Eigen nennt, darf sich in der nächsten Zeit auf das Update auf Android 6.0 Marshmallow freuen. Der japanische Hersteller hat Berichten zufolge mit der weltweiten Auslieferung der neuen Android-Version mit der Build-Nummer 32.1.A.1.163 begonnen. 

Wie der Xperia-Blog berichtet wird das Update eure Smartphones zwar nicht auf die absolut aktuellste Android-Version 6.0.1 aktualisieren, sondern „nur“ auf Android 6.0, die Sicherheitspatches, die Google im Februar fertiggestellte hatte,  sind aber mit an Bord. Leider müsst ihr anfangs noch auf ein beliebtes Sony-Feature verzichten. Der Stamina-Modus soll nämlich erst mit späteren Firmware-Updates verfügbar werden. Sony verzichtet wie Samsung auch auf die Integration der neuen Marshmallow-Funktion „Adoptable Storage“. Diese ermöglicht es euch, eine Speicherkarte so zu formatieren, dass sie vom Smartphone wie interner Speicher behandelt wird.

Abgesehen davon bringt das Update für das Sony Xperia Z5, Z5 Premium und Z5 Compact natürlich zahlreiche Neuerungen mit.  Neben den von Android 6.0 wie „Now on Tap“, App-Berechtigungen oder der Energiesparfunktion Doze ist beispielsweise auch ein überarbeitetes Kamera-Interface enthalten, das einen Wechsel zwischen den Aufnahme-Modi und Einstellungen per Fingergeste erlaubt. Verbesserungen betreffen zudem Xperia Messaging und Direct Share.

In einem Video der Webseite Xperia-Firmware wird Android 6.0 Marshmallow bereits auf einem Xperia Z5 vorgeführt.

Das Update auf Android 6.0 Marshmallow dürfte euch also in absehbarer Zeit erreichen. Bis es alle von euch erhalten haben, wird aber noch etwas Zeit vergehen. Das liegt daran, dass neue OS-Versionen erst nach und nach in mehreren Phasen für die verschiedenen Anwender einer Region ausgeliefert werden, wie der Google-Entwickler Dan Morrill auf Reddit erklärt.

In einer ersten Phase erhält nur ein kleiner, zufällig bestimmter Teil aller Smartphone-Besitzer einer Region wie Deutschland die neue Android-Version. Die Rede ist von einem Prozent aller Nutzer in den ersten 24 bis 48 Stunden nach Start des Updates. So können Hersteller eventuelle Fehler feststellen, bevor das Update in weiteren Phasen für die übrigen Geräte zur Verfügung gestellt wird. In einer zweiten Phase werden dann in etwa 25 Prozent aller Nutzer mit dem Update versorgt. In weiteren Phasen erhalten bis zu 50 Prozent aller Smartphone-Besitzer die neue Betriebssystemversion bis dann schließlich alle Anwender auf den neuesten Stand gebracht werden.

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Besitzer eines Smartphones mit Provider-Branding erhalten Updates in der Regel noch etwas später, da Mobilfunkanbieter wie die Deutschen Telekom, Vodafone oder O2 neue Android-Versionen auf den von ihnen verkauften Geräten nochmals modifizieren, für ihr Netz testen und erst freigeben müssen. Das kann nochmals mehrere Wochen oder gar Monate dauern.

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Tags :Quellen:Xperia-BlogVia:Mit Material von CNET.de

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