Adobe bringt neues Sicherheitsupdate für seinen Reader und Acrobat

Adobe (Bild: 360b / Shutterstock.com)

Drei als kritisch eingestufte Sicherheitslücken will Adobe mit seinem neuen Update stopfen. Damit soll das Einschleusen und Ausführen von Schadcode im Adobe Reader und Acrobat verhindert werden. Auch der Flash Player soll bald ein Update erhalten.

Adobe hat sein neues Update für die Anwendungen Reader und Acrobat herausgebracht. Das Sicherheitsupdate soll drei kritische Sicherheitslücken stopfen. So soll verhindert werden, dass Hacker die Kontrolle über die betroffenen Geräte übernehmen. Außerdem stellt Adobe auch einen Patch für seine Anwendung Digital Editions bereit.

Einem Sicherheitsbulletin zufolge können zwei Speicherfehler das Einschleusen und Ausführen von Schadcode erlauben. Ein weiterer Fehler in Directory Search Path kann dazu führen, dass Unbefugte Zugriff auf Ressourcen erhalten, die ebenfalls eine Remotecodeausführung ermöglichen.

Entdeckt wurden die Schwachstellen von den Sicherheitsforschern Abdul Aziz Hairiri, Jasiel Spelman und Jaanus Kp, die mit HPEs Zero Day Initiative zusammenarbeiten. Adobe empfiehlt, auf die fehlerbereinigten Versionen 15.010.20060 (Continuous Track) oder 15.006.30121 (Classic Track) von Reader und Acrobat DC umzusteigen. Nutzer von Reader und Acrobat XI sollten die Version 11.0.15 installieren.

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Adobe Digital Editions 4.5.1 für Windows, Mac OS X, iOS und Android wiederum beseitigt eine ebenfalls als kritisch eingestufte Anfälligkeit. Auch sie kann benutzt werden, um Schadcode einzuschleusen und auszuführen. Das Update verteilt Adobe über seine Website sowie den Apple App Store und den Google Play Store.

Darüber hinaus kündigt Adobe in einem Blogeintrag auch noch ein Sicherheitsupdate für den Flash Player an. Es soll in den kommenden Tagen zur Verfügung stehen. Unklar ist, ob es ursprünglich auch am März-Patchday veröffentlicht werden sollte. Es könnte sich allerdings auch um ein wichtiges Update handeln, da Adobe in der Regel sicherheitsrelevante Patches für den Flash Player nicht ankündigt – außer, um gezielt auf bereits aktiv ausgenutzte Zero-Day-Lücken hinzuweisen.

Tags :Via:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDnet.de

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