Audi Autonomous Driving Cup 2016: Spielzeugautos simulieren die Realität

audi autonomous driving cup (Bild: Audi)

Am 24. März findet das Finale des Audi Autonomous Driving Cups 2016 statt. Acht Hochschulteams mit je fünf Studenten lassen ihre Spielzeug Audi Q5-Modelle gegeneinander antreten. Und Audi entscheidet, wer die beste Software zum autonomen Fahren entwickelt hat.

Alle Autohersteller arbeiten an der Idee des autonomen Fahrens. Audi hat deshalb zum zweiten Mal den Audi Autonomous Driving Cup ins Leben gerufen. Dazu werden Miniatur Audi Q5-Modelle von Hochschulstudenten programmiert. Acht Teams konnten sich qualifizieren und werden ihren Q5 durch den anspruchsvollen Parcours lotsen. Neben den attraktiven Preisgeldern winken den Studenten auch Zukunftsaussichten bei Audi.

Die acht Teams wurden mit zwei elektronischen Audi Q5-Modellen in Maßstab 1:8. Die beiden Spielzeugautos erhielten die Studenten am 06. Oktober 2015 gemeinsam mit einer Basis-Software, welche die Grundlage zum autonomen Fahren legen soll. Unter der Kunststoffhaupe steht jedoch so einiges. „Die Entwicklungsumgebung ADTF verwenden auch unsere Ingenieure bei Audi. Damit arbeiten die Studierenden an der Optimierung ihrer Modellautos wie an echten Autos“, sagt Dr.-Ing. Lars Mesow, Mitglied des Wettbewerbskomitees. „Von den Fahrten über den anspruchsvoll gestalteten Wettbewerbsparcours erwarten wir Rückschlüsse, die wir auch auf Regelalgorithmen der Software in realen Fahrsituationen übertragen können.“

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Doch Sensoren und die entwickelte Software verfolgen die Masterstudenten der Fachbereiche Informatik und Mathematik nur ein Ziel: Das Auto soll selbstständig, möglichst fehlerfrei und schnell durch den aufgebauten Parcours fahren. Auf der Strecke wird die Realität simuliert, mit Hindernissen, Kreuzungen, Verkehrszeichen und Sicherheitsabstand. Auch Linksabbiegen mit Gegenverkehr gehört zu den Aufgaben, ebenso exakte Einparkmanöver und eine Notbremsung bei plötzlich auftauchenden Hindernissen.

audi autonomous driving cup (Bild: Audi)

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