Obama schaltet sich in Debatte um iPhone-Verschlüsselung ein

(Foto: Shutterstock)

In den USA wird derzeit heftig über das Thema Verschlüsselung debattiert. Der Grund: Das FBI will Apple dazu bringen, ein iPhone zu entschlüsseln, das einem mutmaßlichen Terroristen gehört. Jetzt hat sich US-Präsident Obama in die Debatte eingeschaltet.

Datenschützer befürchten, dass eine Hintertür, die es Ermittlern möglich machen würde, auf die Daten eines Smartphones zuzugreifen, nicht nur im konkreten Einzelfall geöffnet werden würde. Barack Obama scheint diese Bedenken nicht zu teilen, wie er jetzt während einer Rede auf dem SXSW-Festival kundtat.

Dort sagte Obama, dass die Bevölkerung schon jetzt Zugeständnisse mache, wenn es darum gehe, durchsucht zu werden: „Wir haben uns darauf verständigt, da wir anerkennen, dass es bei all unseren Rechten – etwa im Bereich der freien Rede und der Religion – Einschränkungen geben muss, um sicherzustellen, dass wir sicher in einer zivilisierten Gesellschaft leben können.“

Obama gab zu, dass die Enthüllungen von Edward Snowden viele Bürger verunsichert hätten, was die Rolle des Staates angehe, sagte aber auch, „dass es einige Zugeständnisse geben muss, damit wir diese Informationen irgendwie bekommen“ – Informationen etwa über mögliche Terroranschläge.

Kritiker warnte er vor den Konsequenzen, würde das akuelle Problem nicht gelöst: „Sollte dann tatsächlich etwas Schlimmes passieren, wird sich die Meinung der Politiker ändern, und Gesetze werden durch den Kongress gebracht werden, die nicht gründlich durchdacht sind.“

Foto: Everett Collection / Shutterstock.com

Tags :Via:ubergizmo.com

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising