Samsung Galaxy S7 wohl doch nicht ganz wasserfest

(Foto: Ubergizmo)

Laut Angaben von Samsung sollen das Galaxy S7 und das S7 Edge wasserdicht sein.  Die IP68-Zertifizierung gibt an, dass das neue Smartphone eigentlich 1,5 Meter tief eingetaucht werden kann und eine halbe Stunde unter Wasser überstehen sollte. Ein Test des US-Versicherungsunternehmens SquareTrade hat aber etwas anders ergeben.

Samsung Galaxy S7 & S7 Edge: Die 30 besten Tipps und Tricks

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Samsung Galaxy S7 & S7 Edge: Die 30 besten Tipps und Tricks
Wir haben für euch unsere besten 30 Tipps und Tricks rundum das Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge in einer Galerie zusammengestellt. In den folgenden 30 Bildern erfahrt ihr beispielsweise, wie ihr die App-Shortcuts auf dem Sperrbildschirm ändert oder ein unabsichtliches Einschalten des Bildschirms in der Hosentasche verhindert.

Die neuen Samsung Flaggschiffe Galaxy S7 und S7 Edge sollen wassergeschützt sein.  Doch ein Test der Versicherungsfirma SquareTrade hat etwas anderes ergeben. Nach knapp 30 Minuten unter Wasser waren die Lautsprecher des Galaxy S7 defekt. Anscheinend drang die Feuchtigkeit in die Lautsprecher ein und beschädigte sie dauerhaft. Nach dem Test war die Audiowiedergabe laut den Testern nur noch „dumpf und verzerrt“.

Allerdings sind die Angaben, die Samsung zur „Wasserfestigkeit“ von Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge macht, widersprüchlich. Auf seiner US-Website bewirbt das koreanische Unternehmen beide Geräte als „water-resistant“, also wasserfest und nicht wasserdicht, mit dem Zusatz, sie überständen 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe. In einer Fußnote am Ende der Seite ist dann aber wieder von 1,5 Metern die Rede. Auf seiner deutschen Seite findet sich indes nur die Angabe „1,5 Meter“.

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Samsung nennt zudem weitere Bedingungen für die Nutzung von Galaxy S7 und S7 Edge unter Wasser. Demnach gilt der Schutz nicht bei Salzwasser, Seifenlaugen sowie alkoholhaltigen und erhitzten Flüssigkeiten. Zudem muss der SIM-Karten- und Speicherkartenhalter „stets vollständig mit dem Gerät abschließen, so dass durch ihn kein Wasser eindringen kann“. Ähnliche Einschränkungen gelten auch für wasserfeste Smartphones von Sony.

Die Schutzklasse IP68 gibt indes nur vor, dass ein Produkt „Staubdicht“ ist und einen „Schutz gegen dauerndes Untertauchen“ bietet – die Eintauchtiefe und auch die Eintauchdauer werden nicht definiert. Der deutsche Messtechnik-Anbieter Wika weist jedoch in einem Blogeintrag darauf hin, dass ein Gerät bei IP68 mindestens einen Meter tief untergetaucht werden darf. Alle weiteren Details wie genaue Wassertiefe und Eintauchdauer definiere der Hersteller.

Hier unser Test des Samsung Galaxy S7 Edge:

Darüber hinaus hat SquareTrade beide Geräte auch einem Biegetest unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass das Galaxy S7 Edge deutlich anfälliger für ein „Bendgate“ ist als das Galaxy S7. Das Gesamtrisiko einer Beschädigung bewertet SquareTrade beim Galaxy S7 mit 5 von 10 Punkten, beim Galaxy S7 Edge mit 6 Punkten.

Das Samsung Galaxy S7 Edge hat den Biegetest von SquareTrade nicht überstanden (Tabelle: Square Trade).

Das Samsung Galaxy S7 Edge hat den Biegetest von SquareTrade nicht überstanden (Tabelle: Square Trade).

Besser schnitt das iPhone 6S ab. Es kam in dem Vergleichstest auf 4 Punkte. Das Schwestermodell iPhone 6S Plus wird jedoch mit 6,5 Punkten bewertet und damit schlechter als die Konkurrenz aus Südkorea.

Tags :Via:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDnet.de

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