Drip: Kickstarter will jetzt auch Musik fördern

(BILD: Kickstarter)

Kickstarter hat das Unternehmen Drip übernommen, das Musiker und Independent Labels unterstützt. Eigentlich stand Drip vor dem Aus.

Nach einem Bericht des Branchenmagazins Billboard war das 2012 als Radioangebot Drip.fm gestartete Drip schon fast erledigt und wollte seinen Dienst am 18. März einstellen, doch dann rettete der Kickstarter-Chef Yancey Strickler offenbar das Unternehmen.

Yancey Strickler von Kickstarter sagte anlässlich der Übernahme: „Im Web suchen die Leute nach Möglichkeiten, um so viel Geld wie möglich zu machen, und hier sind zwei Plattformen, die gut erkennbar genau das nicht tun.“

Drip verfolgt ein Fanclub-Modell. Nutzer können Labels mit einem festen monatlichen Beitrag (meist zwischen 5 und 10 Dollar) unterstützen und erhalten dafür eine Gegenleistung, überwiegend in Form von Musikveröffentlichungen. Man könne etwa ein Album pro Monat und die eine oder andere B-Seite erhalten, heißt es.

Vor der Schließung stand Drip angeblich, weil es sich mit Wachstum schwertat. Es sei „bewusst hyper-kuratiert“, sagte Strickler, also gründlich und zeitaufwändig betreut worden. „Das ist wunderbar, um eine Marke aufzubauen, aber macht es schwer, die nächsten Stufen zu erreichen.“

Als Alternativen für Independent-Musikförderung im Stil von Drip nennt Billboard Patreon und PledgeMusic. Mit Vinyl Me, Please kann man speziell Vinyl-Schallplatten (statt Downloads) unterstützen und erhalten, und mit der Numero Group hat ein kleineres Label nun erstmals selbst ein Unterstützerprogramm eingeführt.

Tags :Quellen:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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