Apple Pay soll bald auf Websites Bezahlen ermöglichen

(Bild: Apple)

Nach einem Bericht will Apple künftig auf mobilen Websites die Bezahlmöglichkeit per Apple Pay ermöglichen. Damit könnte das Unternehmen seinen Abstand zu PayPal verkleinern und eine sichere Lösung für viele Millionen Nutzer anbieten.

Nach einem Bericht von ReCode will Apple schon bald das Bezahlen per Apple Pay auf mobilen Websites erlauben, die mit dem iPhone oder iPad aufgerufen wurden. Die Pläne sollen bereits mit Partnern besprochen worden sein. Vermutlich wird das System auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) im Juni 2016 angekündigt. Der Startschuss soll noch vor Jahresende 2016 erfolgen.

Voraussetzung für die Nutzung von Apple Pay im Browser ist dem Bericht zufolge Safari auf einem Apple-Gerät mit Touch ID. Der Fingerabdruckscanner ist derzeit in iPhone 5S, 6 und 6 Plus, 6S und 6S Plus, SE, iPad Air 2, iPad Pro sowie iPad Mini 3 und 4 verbaut. Noch nicht entschieden sei, ob Apple seinen Bezahldienst auch auf iMacs und MacBooks verfügbar mache.

Einen ähnlichen Service bietet PayPal bereits mit One Touch an. Nutzer können so die PayPal-Anmeldung überspringen und werden direkt zur Zahlungsseite weitergeleitet. Allerdings unterstützt One Touch keine biometrische Authentifizierung, weswegen das Unternehmen seinen Kunden auch rät, die Funktion ausschließlich auf privat genutzten Geräten zu aktivieren.

Eine Version für mobile Websites könnte Apple Pay zahlreiche neue Kunden bringen. ComScore zufolge registrierten Einzelhändler in den USA alleine im Weihnachtsgeschäft 2015 fast 9,8 Milliarden Besuche auf ihren mobilen Websites. Mobile Apps, die Apple Pay bereits unterstützt, brachten ihnen hingegen nur 8,1 Milliarden Besuche.

Apple bietet seinen Bezahldienst seit Ende 2014 an. Nutzer können ihre Daten hinterlegen und im Einzelhandel an NFC-fähigen Terminals mit ihrem Smartphone bezahlen. Apple Pay unterstützt aber auch In-App-Einkäufe, was Nutzern den Abschluss ihrer Einkäufe auf einem mobilen Gerät erleichtern soll. Derzeit ist es aber nur in den USA, Großbritannien, Kanada, Australien und China verfügbar.

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Tags :Quellen:ZDNet.comVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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