Infarm bringt den Kräutergarten in den Supermarkt

(Bild: INFARM)

Frisches Gemüse oder Kräuter in einer Gärtnerei zu holen, kann schon alleine wegen der intensiven Düfte ein aufregendes Ereignis sein. Häufig ist der Gemüsekauf im Supermarkt aber zeitsparender und Gärtnereien kennen manche nur von Außen. Bei INFARM will man Gärtnerei und Supermarkt vereinen.

Frische Kräuter ohne Transportwege, wachsend in kleinen, vertikalen Innengärten. So wie man in Städten mit Wohnraummangel in die Höhe baut und Hochhäuser für neue Einwohner entstehen lässt, so können großflächige Farmen durch eine Stockwerk-Architektur auf kleinere Grundflächen reduziert werden. Auf diese Weise passen dann beispielsweise Kräuterfarmen in ein kleines Gewächshaus, das inmitten eines Supermarktes Platz findet.

INFARM hat nun unter dem Motto „Farming As A Service“ den, nach eigenen Angaben, ersten Indoor-Kräutergarten in Europa eröffnet. Zu finden ist das Gewächshaus in einem Berliner Supermarkt. Dort können Kund*innen also beim normalen Einkauf auch Kräuter mitnehmen, die wirklich frisch sind und eine ziemlich gute CO²-Bilanz aufweisen dürften.

Wirklich natürlich sieht das an ein Labor erinnernde Gewächshaus zwar nicht aus – schließlich sehen die Kräuter bis zu ihrer Ernte kein einziges Mal die Sonne. Dank kontrollierter Bedingungen wie Luftbewegung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht werden die Pflanzen aber trotzdem gut gedeihen. Sollte der Energieaufwand für die Kontrolle dieser Bedingungen nicht zu hoch sein, ist diese urbane Farm wohl tatsächlich zukunftsfähig.

Quellen:Bild: INFARMVia:Edwin Kee, Übergizmo.com
  1. was sind „Kund*innen“?
    Und in welchem Berliner Supermarkt kann man die frischen Kräuter finden. Wir haben hier schließlich nen paar Hundert Supermärkte.

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