Drahtlose Mäuse können ein Sicherheitsrisiko sein

(Bild: Lenovo)

Je mehr vernetzte Gegenstände es gibt, desto mehr Möglichkeiten haben Hacker, in unsere digitalen Speicher einzudringen und uns zu kompromittieren. Offenbar bieten selbst die scheinbar harmlosen kabellosen Mäuse eine gefährliche Schnittstelle für Cyberkriminelle.

In einem Report von Reuters wird ein Bericht eines Cyber-Security-Start-Ups namens Bastille zitiert. Darin ist von einem potentiellen Sicherheitsrisiko durch kabellose Mäuse, unter anderem der Marken HP, Dell, Lenovo und Amazon, die Rede. Da bei diesen Mäusen keine Verschlüsselung eingesetzt wird, können Hacker darüber in den Computer vordringen.

Marc Newlin, einer der Forscher bei Bastille, sagte dazu: „Dies macht es Angreifern möglich, unverschlüsselte Daten an den Dongle zu senden und dabei vorzugeben, man sei eine Tastatur. Das wäre so, als würde der Hacker direkt am Computer sitzen und die Tastatur benutzen.“

Gefährliche Sache – allerdings „nur“ für Mäuse, die über WLAN mit dem Computer kommunizieren. Bluetooth-Geräte scheinen dagegen keine Gefahr in dieser Hinsicht darzustellen. Dieses Sicherheitsrisiko für WLAN-Mäuse muss nun nicht bedeuten, dass man sie auf alle Zeiten aus dem Haushalt verbannen sollte.

Am einfachsten wird das Problem durch ein Firmware-Update des Herstellers gelöst. Einer der größeren Hersteller hat laut Bastille bereits ein solches Update veröffentlicht, um den Maus-Hacks künftig vorzubeugen.

Tags :Via:Tyler Lee, Übergizmo.com

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