Freies WLAN für Berlin kommt nicht in die Gänge

(Bild: Flixbus)

Berlin und Bauprojekte - das kennt man ja schon. Aber nun wird auch das Projekt "Freies WLAN für Berlin" nicht rechtzeitig fertig. Eigentlich sollte es Anfang 2016 losgehen. Tut es aber nicht. Grund ist der Denkmalschutz.

Eigentlich hätte es nach dem dritten Versuch klappen können. Berlin versucht schon seit Jahren, ein großes öffentliches WLAN aufzubauen. Immer wieder scheiterte der Plan, doch diesmal sah es so aus, als würde alles klappen und die Hotspots Anfang 2016 in Betrieb gehen.

Doch nun sollen die ersten Hotspots erst im Juni 2016 eingerichtet werden, teilte ein Sprecher der Firma ABL Social Federation dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) mit.

650 Standorte soll es geben, doch die Installation der Hotspots hat es in sich. Bei jedem müssen Vorgespräche vor Ort stattfinden, teilte die Betreiberfirma mit. Eigentlich sind 650 Hotspots auch viel zu wenig, man bräuchte mindestens 2000 Stück. Das soll dann Ende 2017 soweit sein, meinte die Betreiberfirma.

Warum das Ganze so lange dauert? Die Denkmalschutzbehörde hat an zentralen Standorten noch immer nicht die Zustimmung erteilt, die Hotspots anzubringen. Ende des Sommers 2016 sollen nach Einschätzung der Senatskanzlei aus diesem Grund maximal 500 Hotspots in Betrieb genommen werden können.

Das Projekt wird mit Werbung finanziert – eine Werbeeinbindung mit 10 Sekunden Laufzeit beim Login erlaubt den kostenlosen Betrieb. Der Senat steckt zudem 170.000 Euro in das Projekt.

In den letzten Jahren gab es wie oben erwähnt schon mehrere Versuchen, WLAN in Berlin öffentlich kostenlos anzuschließen. Das klappte bisher nie. Hoffen wir mal, dass sich dieses Jahr etwas ändert.

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